Lia, One Oak und Prism
New-Names-Konzert: Unter steigendem Druck

Münster -

Wenn die wuchtige Hardrock-Band am Ende der Show noch einmal die ruhige Singer-Songwriter-Performance der ersten halben Stunde würdigt und die Pop-Formation in der Mitte die Vertreter der anderen Genres feiert, ist das schon fast mehr als die untertitelgebende musikalische Toleranz. Die Spannbreite war wieder groß, als sich die New-Names-Reihe am Donnerstag im Jovel aus der kurzen Sommerpause zurückmeldete. Und sie machte ihrem Motto „Music for Tolerance“ alle Ehre.

Freitag, 28.09.2018, 10:22 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 28.09.2018, 10:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 28.09.2018, 10:22 Uhr
Keine Angst vor Synthies und Computern: Das Trio One Oak am Donnerstagabend beim New-Names-Konzert im münsterischen Kultclub Jovel.
Keine Angst vor Synthies und Computern: Das Trio One Oak am Donnerstagabend beim New-Names-Konzert im münsterischen Kultclub Jovel. Foto: Gunnar A. Pier

Auf ungewöhnliche Weise hatte es die münsterische Lia auf die Bühne des Kult-Clubs geschafft. Beim zwanglosen New-Names-Sommerfest war sie im Juli nach den Auftritten der gesetzten Bands kurzerhand auf die Bühne gestiegen, um zwei eigene Lieder zu präsentieren, was sie als Bewerbung verstanden wissen wollte. Die Organisatoren jubelten und luden Lia ein.

Also eröffnete sie den Abend mit einem halbstündigen Set, in dem sie ausnahmslos eigene Lieder vorstellte. Dabei begeisterte sie mit ihrer starken Stimme, die ein wenig an Amy Macdonald erinnerte – ohne Schotten-Akzent. Und sie begleitete sich so variantenreich auf der Akustikgitarre, dass trotz der denkbar minimalistischen Besetzung nicht der Hauch von Eintönigkeit aufkam.

Mehr Technik fuhr da schon das Trio One Oak auf. Die drei Musiker haben sichtlich wenig Angst vor Synthies und Computern, kommen dagegen ohne echten Bass aus. Die Musik ist dennoch alles andere als Plastik, sondern sehr gut gemachter Pop-Rock, den Moderator Andreas „Condor“ Degenkolbe „sophisticated“ nannte. One Oak präsentiert schöne Melodien und wahrlich pfiffige Arrangement, bei denen dann durchaus auch einmal die Gitarre aufheulen durfte.

Das New-Names-Konzert am 27. September 2018 in Bildern

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  • Die münsterische Songwriterin Lia beim New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band Prism am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

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  • New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

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  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die münsterische Songwriterin Lia beim New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die münsterische Songwriterin Lia beim New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die münsterische Songwriterin Lia beim New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die münsterische Songwriterin Lia beim New-Names-Konzert am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

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  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band One Oak am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

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  • Die Band Prism am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

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  • Die Band Prism am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band Prism am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Band Prism am 27. September 2018 im Jovel, Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier

Nach Weißwein und feinem Rosé kam zum Abschluss der schwere Bordeaux: Prism sorgte mit einem tosenden Hardrock-Gewitter für einen heftigen Abschluss. Die Musiker aus dem Münsterland marschierten schnurstracks über einen wuchtigen Bass-Teppich und erzeugten einen immensen Druck. Wunderbar!

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