New-Names-Konzert
Von Träumerei bis Hard Rock

Münster -

Auch eine kurzfristige krankheitsbedingte Absage der Band Taekkn konnte der guten Stimmung beim New-Names-Konzert im Jovel am Donnerstagabend keinen Abbruch tun. Das lag an ebenso engagierten wie talentierten Ersatz-Acts. Und vor allem an einem breiten stilistischen Spektrum.

Freitag, 25.10.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 16:43 Uhr
Beim jüngsten New-Names-Konzert sprang Bernd Barney Wewer (oben l.) als Ersatz für die Band Taekkn ein.
Beim jüngsten New-Names-Konzert sprang Bernd Barney Wewer (oben l.) als Ersatz für die Band Taekkn ein. Foto: Teresa Walter

Verspielte Elektroklänge, die zum Träumen einladen? Oder doch lieber ein Stück Hard Rock, um richtig abzufeiern? Beim jüngsten New-Names-Konzert im Jovel wurden gänzlich unterschiedliche Geschmäcker bedient.

Obwohl die Band Taekkn krankheitsbedingt ausfallen musste, zeigte sich Andreas Degenkolbe vom Verein „Vision“ zur Förderung der populären Kultur, der die Konzertreihe veranstaltet, mit dem Konzert zufrieden.

Immerhin fand man mit Bernd Barney Wewer einen talentierten Gitarristen auf die letzte Minute. Wewer schaffte es, mit Hits von Elvis, Depeche Mode oder Tom Waits die Stimmung des Publikums anzuwärmen.

Dass Wewer so kurzfristig eingesprungen sei, war für Degenkolbe der Beweis dafür, „wie gut man sich auf die anderen Musikkollegen verlassen kann, über jegliche Genres hinaus“. Die Genre-Grenzen wurden an diesem Abend, der ganz im Rahmen des Mottos „Music for Tolerance“ stand, mehrfach übersprungen.

So spielte die zweite Band Planetarium mal mitreißende und stürmische Poplieder, um dann wieder in melancholischen und verträumten „Elektro-Indie-Pop“, wie es die Band nennt, zu „versinken“. Frontfrau Julia Leimenstoll überzeugte mit Charme und flotten Sprüchen. „Können wir ein Wasser haben?“, fragte sie ganz in Wohnzimmer-Stimmung ins Publikum.

Was danach folgte, war ein krasser Schnitt: Die Rockband LPC the Elpi Club ließ ihr Feuer mit Klassikern aus dem Rock auf das Publikum überspringen. Dabei überzeugten die fünf Herren im Alter von 45 bis 60 mit einer Energie, die so manch jüngerer Rockband bei Weitem übertrifft.

Wie bei jedem New-Name-Konzert wurden die Auftritte gefilmt, um nun von Experten bewertet zu werden.

„New Names“-Konzert am 24. Oktober 2019 im Jovel

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