CharMana
Eine späte Premiere

Lengerich -

Freitagabend feiert die Band CharMana Premiere. Kenner der Musikszene, nicht nur in Lengerich, werden sich ob dieser Nachricht verwundert die Augen reiben. CharMana? Premiere? Die spielen doch schon lange zusammen. Stimmt alles, auch das mit dem ersten Auftritt. Der bezieht sich allerdings auf das Jovel in Münster.

Donnerstag, 02.01.2014, 22:01 Uhr

„CharMana“ spielen heute im Jovel in Münster im Rahmen der „New Names“-Reihe.
„CharMana“ spielen heute im Jovel in Münster im Rahmen der „New Names“-Reihe. Foto: Charmana

Freitagabend feiert die Band CharMana Premiere. Kenner der Musikszene , nicht nur in Lengerich , werden sich ob dieser Nachricht verwundert die Augen reiben. CharMana? Premiere? Die spielen doch schon lange zusammen. Stimmt alles, auch das mit dem ersten Auftritt. Der bezieht sich allerdings auf das Jovel in Münster . „Da haben wir noch nie gespielt“, sagt Schlagzeuger Manfred Kintzel , und es schwingt Verwunderung in seiner Stimme mit.

Die Vorfreude überwiegt. Das wird im Gespräch mit dem CharMana-Gründungsmitglied deutlich. Der Lengericher spricht von einem „schönen Gefühl“, wenn es um den Auftritt in der Kultstätte der Provinzialhauptstadt geht. „Vielleicht haben wir nicht immer den Zahn der Zeit erwischt“, schiebt er hinterher. Auch damit ist das Jovel gemeint, keine Frage. Lieber spät als nie, gibt der Drummer die Gefühlslage der Band wieder. Und dass Steffi Stephan dabei sein wird, „ist für uns toll“.

CharMana

Überhaupt laufe es für CharMana zur Zeit ganz gut. Neben dem Auftritt bei der Premiere der „ New-Names “-Reihe ist das Quartett nominiert für den Deutschen Rockpreis. Am Freitagabend haben André Schroeter (Gesang), Guido Meyer (Gitarre, Gesang), Stefan Pryka (Bass, Gesang) und Manfred Kintzel (Schlagzeug) eine halbe Stunde Zeit für ihren Auftritt.

Sechs bis sieben Stücke, schätzt der Drummer, werde die Band spielen. Welche Songs das sind, hätten die Vier untereinander schnell geklärt. „Wir haben die Diskussion per E-Mail gelöst“, lacht er. „Wir werden Spaß haben“, ist er sicher, was den Abend im Jovel anbelangt.

Den haben die vier Musiker auch beim gemeinsamen Spiel. „Kompromissbereit sein“, nennt der Drummer eine wichtige Eigenschaft, die zur Konstanz der Band beigetragen habe. Auch wenn jeder privat andere Musikstile bevorzuge: „Beim Zusammenspiel gibt´s eine gemeinsame Linie“. Die werde sehr schnell gefunden. Dass eine Band mehr als zwei Dekaden am Start ist, findet Manfred Kintzel „nicht typisch“. Aber das ist die Musik von „CharMana“ auch nicht.

Nicht dabei ist im Jovel Sophia Spöler. Die Violinistin ist zur Zeit in Süddeutschland unterwegs. Bei der Einspielung der im vergangenen Jahr veröffentlichten CD „DrehMomente“ hat sie mitgewirkt.

Wichtig für den Sound der Band ist Techniker Ralf Lenzing. Was dabei herauskommt, wird von der Fachpresse als „massenkompatibler Alternative Rock“, als „wohlproportionierte Melange aus Rock-, Blues- und Soulelementen“, als „erfrischend zeitgeistiger Sound“ beschrieben. „Die Vorfreude ist da“, beschreibt der Drummer die Stimmung der Band. Ab 15 Uhr werden sie im Jovel sein und aufbauen. „In Absprache mit den anderen Bands, wer welche Instrumente aufstellt“, erläutert Manfred Kintzel.

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