Leser spendeten bereits 110 416 Euro
„ShelterBox“ verteilt in Bantayan über 450 Zelte

Münsterland/Tacloban -

Die Zahlen können das Ausmaß der Not kaum ausdrücken: 13 Millionen Betroffene, über vier Millionen auf der Flucht, über eine Millionen zerstörte Gebäude. Der tägliche Lagebericht des UN-Nothilfekoordinators liefert die nüchternen Fakten zur erschreckenden Situation in den philippinischen Katas­trophenregionen. Nach wie vor warten Opfer des Taifuns „Haiyan“ auf Hilfe.

Mittwoch, 20.11.2013, 14:11 Uhr

Hilfe in der Not: Über 450 Zelte und über 100 Überlebenskisten hat „ShelterBox“ nach Bantayan gebracht.
Hilfe in der Not: Über 450 Zelte und über 100 Überlebenskisten hat „ShelterBox“ nach Bantayan gebracht. Foto: Simon Clarke

Die Organisation „ShelterBox“, deren Einsatz auf den Philippinen von der Spendenaktion unserer Zeitung unterstützt wird, hat seine Arbeit auf der Insel Bantayan nördlich von Cebu aufgenommen. Das Bild, das sich den Helfern bietet, ist erschütternd. „Bei diesem Anblick fehlen mir die Worte. Es ist so eine hoffnungslose Situation“, berichtete am Dienstag der Brite Simon Clarke , Mitglied im „ShelterBox Response Team“.

Er und weitere Helfer brachten 454 Zelte und 116 Überlebenskisten nach Bantayan. Sie werden zurzeit an 570 Familien verteilt. Unterstützung erhält das Team vom Philippinischen Marine Corps. Wie Clarke weiter berichtete, erhielt eine junge Mutter mit ihrem erst zwei Wochen alten Säugling das erste Zelt auf der Insel. „Ein Stück Hoffnung“, schrieb Susanne Büttner , stellvertretende Vorsitzende von „ShelterBox“ Germany e.V.

 

Die Hilfseinsätze von ShelterBox auf den Philippinen

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  • Spielende Kinder auf einem Trümmerberg.

    Foto: ShelterBox
  • Ein aufgebautes Zelt inmitten von Trümmern.

    Foto: ShelterBox
  • Ein Mitarbeiter von „ShelterBox“ bespricht sich mit den Einheimischen.

    Foto: ShelterBox
  • So sieht ein aufgebautes „ShelterBox“-Zelt aus.

    Foto: ShelterBox
  • Die schweren Kisten aus der „ShelterBox“ müssen von mehreren Personen getragen werden.

    Foto: ShelterBox
  • Dankbar sind die Kinder insbesondere auch den Spendern, die „ShelterBox“ unterstützen.

    Foto: ShelterBox
  • Kinder danken „ShelterBox“ für ihre Hilfe.

    Foto: ShelterBox
  • Diese Straße ist von den Trümmern befreit worden.

    Foto: ShelterBox
  • Einsatzbesprechung der Helfer zwischen verwüsteten Häusern.

    Foto: ShelterBox
  • Die Mitarbeiter von „ShelterBox“.

    Foto: ShelterBox
  • In einer Lagebesprechung versuchen sich die Helfer, einen Überblick über die Anzahl der vertriebenen Menschen zu machen.

    Foto: ShelterBox
  • Auch in der Nacht wird hart gearbeitet, damit den Menschen auf den Philippinen schnell geholfen werden kann.

    Foto: ShelterBox
  • Die Mitarbeiter von „ShelterBox“ werben für ihre Einsätze.

    Foto: ShelterBox
  • Mit dem Gabelstapler wird in den Lagern von „ShelterBox“ das Material zum Befüllen der Kisten transportiert.

    Foto: ShelterBox
  • Die Kisten werden wie am Fließband gepackt.

    Foto: ShelterBox
  • Das Zelt einer „ShelterBox“ bietet Platz für eine ganze Familie.

    Foto: Simon Clarke
  • Die Boxen werden für ihren Hilfseinsatz vorbereitet.

    Foto: Matthew Stone
  • Ein Mitarbeiter von „ShelterBox“ steht inmitten der Trümmer eines Hauses.

    Foto: Matthew Stone
  • Zwei Einwohner tragen eine „ShelterBox“.

    Foto: Matthew Stone
  • Für den Aufbau werden mehrere Helfer benötigt.

    Foto: Matthew Stone
  • Aufbau eines Zeltes aus einer „ShelterBox“.

    Foto: Matthew Stone
  • Die Opfer des Taifuns versuchen, das Beste aus ihrer Notlage zu machen.

    Foto: Matthew Stone
  • Der Sturm „Haiyan“ hat auf den Philippinen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

    Foto: Matthew Stone
  • Eine Familie richtet sich in ihrem Zelt ein, da ihr Haus nach dem Taifun unbewohnbar ist.

    Foto: Matthew Stone
  • Spielende Kinder vor einem aufgebauten Zelt.

    Foto: Matthew Stone
  • Das Zelt aus einer „ShelterBox“ wird aufgebaut.

    Foto: Matthew Stone

 

Zum Thema

Damit die Spender eine Zuwendungsbescheinigung (ab 200 Euro) bekommen können, sollten auf dem Überweisungsträger neben dem Verwendungszweck „ZGM Spendenaktion Katastrophenhilfe“ Name und Adresse oder zumindest ein E-Mail-Kontakt vermerkt sein.

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Im Münsterland finden sich immer mehr Leserinnen und Leser, die die Spendenaktion „Wir helfen den Philippinen“ unterstützen. 1001 Leserinnen und Leser haben bereits 110 416 gespendet. „Ich kann nicht so viel geben. Aber auch kleinere Beträge helfen sicher“, sagte ein Leser aus Bocholt. Aus Ibbenbüren rief die Unternehmerin Theresia Lünnemann an: „Wir werden 2000 Euro überweisen.“ Und in Kattenvenne sammelte der Kegelclub „Ölbergzwerge“ 1600 Euro.

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