Rudern: Kader-Athleten glänzen in Dortmund
RV Münster voll im Saft

Münster -

Unter den Augen der Bundestrainer überzeugten die Kader-Athleten des RV Münster am ersten Adventswochenende in Dortmund.

Dienstag, 01.12.2015, 18:12 Uhr

Platz zwei in Dortmund: Henri Schwinde.
Platz zwei in Dortmund: Henri Schwinde. Foto: Detlef Seyb

Am ersten Adventswochenende trafen sich die besten Ruderer Deutschlands in Dortmund. Mit dabei die Kader-Jungs des Rudervereins Münster. Auf dem Plan stand keine besinnliche Weihnachtsfeier, sondern der erste Härtetest des Winters. Die zentrale Kaderüberprüfung des DRV ist ein wichtiger Test zum Beginn der Wintersaison. Die Ergebnisse liefern für die Trainer erste Erkenntnisse für die Zusammensetzung der Teams in der Olympia-Saison 2016. Die RVM-Ruderer überzeugten die Bundestrainer mit Podiumsplätzen und Bestleistungen auf dem Ruderergometer und auf der Langstrecke.

Allen voran die beiden Münsteraner U-23-Vizeweltmeister der letzten Saison, Sven Ditzel und Felix Brummel. Beide standen unter verstärkter Beobachtung der Bundestrainer. Sie gehörten zu den 16 Athleten, die eingeladen wurden, um sich für die anstehende Olympiaqualifikation im Leichtgewichts-Vierer ohne zu positionieren. Daraus wurde die spannendste Entscheidung des Wochenendes. Alle berufenen Athleten mussten schon am Samstag auf dem Ruderergometer zeigen, wie es um ihre allgemeine Fitness nach den ersten Monaten des Wintertrainings bestellt ist. Brummel steigerte über die 2000-Meter-Distanz seine persönliche Bestleistung um vier Sekunden.

Am Sonntag ging es dann für Brummel und Ditzel in den Vierer. In unterschiedlichen Renngemeinschaften starteten die beiden über die 6000-Meter-Langstrecken-Distanz. In diesem Rennen ging es um die begehrten Rollsitze im Leichtgewichts-Vierer ohne, der für die Nachqualifikation zu den Olympischen Spielen neu zusammengestellt werden soll. Mit einer Sekunde Abstand kam die Mannschaft von Brummel auf den dritten Platz. Ditzel, der mittlerweile in Hamburg studiert, kam mit seiner Renngemeinschaft auf Platz vier.

Ein weiterer Leichtgewichtsruderer des RVM zeigte wieder einmal seine Kämpferqualitäten. Constantin Dormann steigerte am Samstag auf dem Ruderergometer seine Bestleistung. Auf der Langstrecke ruderte er sich im Skiff unter die Top zehn der U-23-Skuller.

Max Wagner trainiert am Olympiastützpunkt in Dortmund gemeinsam mit RVM-Kollege Richard Bensmann im U-23-Kader. Da Bensmann aufgrund einer Verletzung nicht starten konnte, stieg Wagner mit Jakob Schulte Bockholt (Krefeld) in den Zweier ohne. Die beiden bekamen es als U-23- Ruderer mit dem gesamten Kader des Deutschlandachters zu tun – und hatten mit der Entscheidung letztlich nichts zu tun.

Junior-A-Skuller Henri Schwinde ruderte sich mit Platz zwei erneut in die nationale Spitze und meldete seine Ambitionen für einen internationalen Einsatz bei der U-19-WM 2016 schon früh an.

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