Tischtennis: Dolberg verliert nach packendem Spiel mit 6:9 / Zweite vermeidet Ende als „Bettvorleger“
Eintracht unterliegt im Derby der Ahlener SG

Dolberg -

In einem packenden Derby musste sich die Dolberger Eintracht daheim der Ahlener SG mit 6:9 geschlagen geben. lange Zeit war völlig offen, wer die Begegnung als Sieger beenden würde.

Mittwoch, 28.11.2012, 11:11 Uhr

Tischtennis: Dolberg verliert nach packendem Spiel mit 6:9 / Zweite vermeidet Ende als „Bettvorleger“ : Eintracht unterliegt im Derby der Ahlene...
Robert Steinke siegte im Einzel ohne Satzverlust. Foto: ms

Zwar ging der erste Zähler durch einen Fünfsatzerfolg von Klaus und Peter Greve über Reiner Lubojanski und Enno Janssen an die Hausherren, doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Markus Krings und Walter Rottstaedt hatten wenig Mühe mit dem Dolberger Duo Axel Rolf und Walter Feischen, des Weiteren knockten auch die eingespielten Klaus Dohle und Gordon Bessmann das dritte Doppel der Eintracht mit Dieter Kwirant und Robert Steinke in vier Durchgängen aus.

Geteilt wurden im Anschluss die Punkte im oberen Paarkreuz . Während Klaus Greve in seinen drei Sätzen gegen Rottstaedt stets knapp die Nase vorn hatte und zum 2:2 ausglich, unterlag sein Bruder Peter im Entscheidungssatz gegen Krings. Rolf sah in der Mitte gegen Dohle kein Land, parallel dazu musste Kwirant nach großem Kampf Lubojanski zu dessen hauchdünnem 11:9 im Schlusssatz gratulieren.

Dank des unteren Paarkreuzes blieb die Dolberger Equipe allerdings auf Tuchfühlung. Weder Steinke gegen Bessmann noch Feischen in der Partie gegen Janssen erlaubten sich einen Satzverlust und schoben ihr Team wieder mit 4:5 heran.

Die sich anschließenden Duelle am oberen Paarkreuz waren ein Spiegelbild der ersten Runde. Dieses Mal blieb Klaus Greve an Krings hängen, erwartungsgemäß hatte Peter Greve gegen Rottstaedt keine Probleme. Die Entscheidung fiel am mittleren Paarkreuz, wo beide Partien im fünften Satz an die Gäste gingen.

Mit dieser knappen Heimniederlage im Hinterkopf geht es für die Eintracht am kommenden Sonntag zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Vorhelm .

Die Dolberger Reserve trat nach zuletzt drei Siegen in Serie bei der dritten Vertretung des TuS Ascheberg an. „Auf dem Papier sind wir Favorit. Wir sollten jedoch aufpassen, sonst treten wir als Tiger an und enden als Bettvorleger“, warnte Spitzenspieler Jörg Grewe vor der Partie. Unbegründet, wie sich herausstellen sollte, denn seinem Team mit An­dreas Faust, Andreas Weber, Sergej Menzetov, Ralf Steinke und Uwe Förster genügte eine durchschnittliche Leistung, um einen jederzeit ungefährdeten 9:1-Erfolg herauszuspielen.

Beachtliche 12:6 Punkte bedeuten zum Ende der Hinrunde einen fünften Platz im Klassement.

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