Wechselbad der Gefühle
Licht und Schatten für die Eintracht

Dolberg -

Der Gegner war in beiden Fällen derselbe, das Ergebnis jedoch differierte gewaltig. Mit unterschiedlicher Ausbeute kehrten die Tischtennisspieler der Dolberger Eintracht aus Ottmarsbocholt heim.

Mittwoch, 06.03.2013, 12:03 Uhr

Einen gebrauchten Tag attestierte sich Axel Rolf selbst. Der Dolberger war gegen Ottmarsbocholt nicht sonderlich erfolgreich.
Einen gebrauchten Tag attestierte sich Axel Rolf selbst. Der Dolberger war gegen Ottmarsbocholt nicht sonderlich erfolgreich. Foto: ms

Das Wochenende stand für die Akteure der Dolberger Eintracht ganz im Zeichen des Duells mit dem TTC Blau-Weiß Ottmarsbocholt . Den Auftakt machte bereits am Freitagabend die zweite Mannschaft, die gegen die Reserve der Blau-Weißen kaum nennenswerte Mühe hatte und am Ende deutlich mit 9:2 gewann.

Die Gäste traten stark ersatzgeschwächt und zudem mit nur fünf Spielern an, so dass schon in den Doppeln ein kampfloser Punkt auf das Konto der Hausherren wanderte. Andreas Weber und Ralf Steinke fügten einen weiteren unspektakulär hinzu, ehe Andreas Faust und Sergej Menzetov einen der beiden Gegenpunkte zulassen mussten.

Im oberen Paarkreuz wurden die Punkte ebenso geteilt. Dem ungefährdeten Erfolg von Jörg Grewe stand eine knappe Fünfsatzniederlage von Andreas Faust gegenüber. Leichte Beute waren indes die Zähler an den Positionen drei bis sechs, die dem Team bereits zur Halbzeit mehr als eine Vorentscheidung bescherten. Schnörkellos agierte auch Jörg Grewe zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zum 8:2. Andreas Faust tat sich parallel hingegen ungewohnt schwer, brachte sein Match aber dann doch im vierten Durchgang gewinnbringend über die Ziellinie.

Einen Tag später duellierten sich sodann die beiden Erstvertretungen zur Premiere in der neuen Tischtennishalle des TTC in Ottmarsbocholt. Mit einem Höchstmaß an Konzentration und etwas mehr Glück in den Entscheidungssätzen hätte die Eintracht auch beim starken Aufsteiger etwas Zählbares mitnehmen können, doch so musste sie nach knapp dreistündiger Spielzeit in eine 6:9-Niederlage einwilligen. Dabei war das Team vielversprechend gestartet und lag nach den Doppeln mit 2:1 in Führung durch einen Fünfsatzsieg der Greve-Brüder sowie einem glatten Erfolg von Robert Steinke und Dieter Kwirant. Doch die Blau-Weißen schlugen dank ihres überragenden oberen Paarkreuzes postwendend zurück, ehe Robert Steinke letztmalig der Ausgleich zum 3:3 gelang. Ronny Schenks anschließender Spielverlust und vor allem die beiden nicht einkalkulierten Fünfsatzniederla-gen von Dieter Kwirant und Axel Rolf im unteren Paarkreuz warfen das Team letztlich schon beim 3:6 zur Halbzeit entscheidend zurück.

Denn Klaus und Peter Greve mussten auch in Durchgang zwei erkennen, dass die Trauben gegen die Spitzenspieler des Gastgebers einmal mehr zu hoch hingen. Zwar verkürzten Ronny Schenk, Robert Steinke und Dieter Kwirant noch einmal auf 5:8, ehe sich Axel Rolf mit seinem neuerlichen 8:11 im Entscheidungssatz einen „gebrauchten Tag“ attestierte und das Gastgeschenk zur Halleneinweihung perfektionierte.

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