Vorschau auf die Saison in der Bezirksliga 7
Nur 13 schafften es nicht

Ahlen -

Die Bezirksliga Hellweg Nord bekommt Zuwachs. Vorwärts Ahlen ist einer von drei Klubs, die in der kommenden Saison erstmals dort antreten werden. Darüber hinaus gab es mit dem SVA Langeneicke und dem SuS Bad Westernkotten zwei Neulinge, die niemand auf der Rechnung hatte. Die Chancen auf einen Verbleib sind gut.

Dienstag, 30.07.2013, 19:07 Uhr

Die Knipserqualitäten von Jonas Strupat werden bei Vorwärts Ahlen auch in der bevorstehenden Bezirksliga-Saison gefragt sein. Wahrscheinlich sogar mehr den je.
Die Knipserqualitäten von Jonas Strupat werden bei Vorwärts Ahlen auch in der bevorstehenden Bezirksliga-Saison gefragt sein. Wahrscheinlich sogar mehr den je. Foto: Henning Tillmann

Die Bezirksliga Hellweg Nord – früher Staffel 9, nun 7 – bekommt Zuwachs . Vorwärts Ahlen ist einer von drei Klubs, die in der kommenden Saison erstmals in dieser Staffel antreten werden. Darüber hinaus gab es mit dem SVA Langeneicke und dem SuS Bad Westernkotten zwei Neulinge, die niemand auf der Rechnung hatte.

Langeneicke, ein Stadtteil von Geseke im Kreis Soest, ist wie Vorwärts Ahlen ein A-Liga-Aufsteiger und mit 1160 Einwohnern einer der kleinsten Orte der Bezirksliga. Bad Westerkotten stößt aus der Landesliga 2 in die Staffel 7. Mit nur sieben Punkten aus 28 Partien wurde Bad Westernkotten abgeschlagen Letzter. Ob der Absteiger eine ähnliche Rolle spielen kann wie der BSV Menden in der vergangenen Saison, der seinen Betriebsunfall postwendend behob, ist fraglich.

In jedem Fall erhöht sich die Zahl der Vereine in der Hellweg Nord-Staffel. Seit 1994/95 spielten 67. Unerreicht bleibt derzeit noch der SC Hoetmar, der vor zwei Jahren abstieg und zuletzt fast die Rückkehr hätte realisieren können. 16 Jahre lang wurde am Wiebusch Bezirksliga-Fußball geboten.

Das Kommen und Gehen in den letzten 19 Jahren war groß. Die drei geographischen Exoten – SV Herbern (07/08), VfL Kamen (97/98) und der VfL Wolbeck (08/09) – gaben jeweils ein einjähriges Gastspiel.

Drei Clubs sind mittlerweile aufgelöst worden. Neben den zwei Ahlener Vereinen – TSV und AFS – gab auch Türkgücü Werl auf. Der Vierte, TuS Ahlen 2, firmierte als RW Ahlen 2 und trat Saison für Saison den freiwilligen Abstieg an. Im letzten Jahr waren die Ahlener der 18. Club der Bezirksliga 7.

Etliche Vereine finden sich in den Niederungen der Kreisliga wieder. Bei sieben Vertretern endete der Fall erst in der B-Liga. Das einst ambitionierte SuS Scheidingen stieg nun sogar in die Kreisliga C Soest ab. Aus dem heimischen Kreis Beckum treten mit Aramäer Ahlen, SuS Ennigerloh und Germania Stromberg drei ehemalige Bezirksligisten jetzt in der Kreisliga B an.

58 Absteiger gab es in den letzten 19 Jahren. Hinzu kommen der freiwillige Verzicht von AFS Ahlen, SuS Scheidingen, TuS Ahlen 2 und Rot-Weiß Ahlen 2. Zu den Fahrstuhlteams der Liga zählen der SV Welver und TuS Wiescherhöfen mit drei Auf- und zwei Abstiegen. Dreimal musste der SC Sönnern die Klasse verlassen (1996, 1998, 2007).

Nur 13 der 56 Aufsteiger überlebten das erste Jahr nicht. Zweimal traf es den VfJ Lippborg (2002, 2004). 2007 erwischte es mit Aramäer Ahlen auch einen heimischen Klub, der nach nur einem Jahr wieder zurück in die Kreisliga A musste. Für Vorwärts liegt die Wahrscheinlichkeit auf den Klassenerhalt bei 77 Prozent.

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