Fußball-Bezirksliga 7: Ahlener SG erwartet Soest
Das nächste erste Mal zum Abhaken

Ahlen -

Wenn es darum geht, all das schnellstmöglich abzuhaken, was man als Aufsteiger nach 30-jähriger Abstinenz von der Bezirksliga „erledigen“ kann, dann ist Vorwärts Ahlen auf dem besten Weg. Die nächste Etappe steht bereits vor der Tür.

Samstag, 24.08.2013, 15:08 Uhr

Der erste Torschütze: Jan-Hendrik Schmitz (Mitte) wurde nach seinem spielentscheidenden Treffer in Langeneicke von Jonas Strupat (li.) und Marvin Krampe (re.) beglückwünscht.
Der erste Torschütze: Jan-Hendrik Schmitz (Mitte) wurde nach seinem spielentscheidenden Treffer in Langeneicke von Jonas Strupat (li.) und Marvin Krampe (re.) beglückwünscht. Foto: ms

In Langeneicke gelang im ersten Spiel nach der Rückkehr nicht nur das erste Tor, sondern auch der erste Sieg (1:0). Und jetzt wartet auf die Ahlener bereits das nächste erste Mal: die Heimspiel-Premiere in der Bezirksliga nach drei Jahrzehnten. Bei der wiederum winkt am Sonntag ab 15 Uhr gegen Westfalia Soest bereits der erste Heimerfolg.

„Schön wär’s“, meint Ralf Pottgüter . „Doch das wird schwer“, warnt der Vorwärts-Coach. Denn auch wenn Westfalia Soest auf seiner Homepage mit dem Slogan „Spaß & Erfolg erleben – mit echten Freunden!“ wirbt – mit der Freundschaft dürfte es am Sonntag beim Anpfiff schnell vorbei sein. „Das ist eine richtig klasse Mannschaft, die eine tolle Vorbereitung gespielt hat und am Ende ganz oben mit dabei sein wird“, hat Pottgüter eine gehörige Portion Respekt vorm Gegner. Am ersten Spieltag setzte sich das Team von Westfalia-Trainer Klaus Borschel gegen den SV Hilbeck mit 3:2 (2:0) durch, wobei Dustin Wypyszewski zweimal für die Soester traf.

»Das ist eine richtig klasse Mannschaft, die eine tolle Vorbereitung gespielt hat und am Ende ganz oben mit dabei sein wird.«

Ralf Pottgüter über den Gegner

Trotz aller Freude über den Auftakterfolg will der Vorwärts-Trainer angesichts der Qualität des Gegners nicht die eigenen Mängel aus dem Blick verlieren. „Die wird Soest uns sonst nämlich aufzeigen und bestrafen“, mahnt er. Denn in Langeneicke war seine Truppe zwar insgesamt die klar bessere Mannschaft, leistete sich aber zu Beginn und am Ende einige Minuten, in denen längst nicht alles rund lief. „Das dürfen wir uns nicht erlauben. In der Bezirksliga weht ein anderer Wind. Da sind 90 Minuten volle Konzentration gefragt“, so Pottgüter, dem der gleiche Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung steht.

Bei allem Respekt gehen die Ahlener aber auch mit einem guten Schuss Selbstbewusstsein in die zweite Saison-Partie. „Die Brust ist durch den Auftakt-Erfolg schon ein Stück breiter geworden“, glaubt Pottgüter und setzte gegen Soest auf kontrollierte Offensive. „Erst einmal soll hinten die Null stehen“, kündigt er an. „Das heißt aber nicht, dass wir uns nur hinten reinstellen werden. Wir wollen unseren Zuschauern schließlich schönen Fußball bieten.“

Mindestens einen Punkt möchte Pottgüter bei der Premiere im eigenen Stadion einfahren. „Damit könnte ich sehr gut leben“, betont er. Doch insgeheim würde er nach den 90 Minuten natürlich am liebsten feststellen: erster Heimsieg – Haken dran!

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