Visite in der Hauptstadt
Ick kenn‘ ein Berliner

Ahlen/Berlin -

Vorwärts Ahlen hat ein Kurz-Trainingslager in Berlin absolviert. Damit folgte der Bezirksligist einer Einladung von René Keller, der sich in den vergangenen Wochen in Ahlen fit hielt. Es war ein erfolgreicher Trip.

Donnerstag, 08.08.2013, 17:08 Uhr

Berlin ist für Fußballer nicht nur zum DFB-Pokalfinale eine Reise wert. Diese Erfahrung machte ein Tross von Vorwärts Ahlen , der sich am vergangenen Samstag um 4 Uhr in der Früh auf den Weg in die Hauptstadt machte.

Damit folgte der Bezirksligist einer Einladung von René Keller . Der spielt beim dortigen BSC Eintracht/Südring und ist ein Arbeitskollege von DJK-Trainer Ralf Pottgüter . „René hält sich in der Woche bei mir im Training fit, ehe er am Wochenende in Berlin spielt. Als Dankeschön hat er uns eingeladen, das war richtig klasse“, urteilte Pottgüter.

Nur sechs Stunden nach der Abfahrt aus der Wersestadt wartete bereits die erste sechseinhalb Kilometer lange Laufeinheit auf die Kicker. „Den Flughafen Tegel kannten die Spieler noch nicht, aber den haben sie schnell kennengelernt, sie durften schön drum herum laufen“, merkte Pottgüter verschmitzt an. Mittags ordnete der Coach direkt die nächste zweistündige Schicht, diesmal mit Ball, an. „Die dritte Einheit haben wir wegen der Hitze aber dann ins Freibad verlegt“, berichtete „Potti“. Ein Grillabend mit anschließender Erkundung des Berliner Nachtlebens rundete den ersten Tag ab. Die Nacht war dementsprechend kurz. Rücksicht darauf konnte Ralf Pottgüter aber nicht nehmen. Bereits Sonntagvormittag bat er die Seinen wieder zum Übungsbetrieb, ehe es zum Abschluss eine 2:6-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen den gastgebenden Landesligisten BSC Eintracht/Südring, bei dem René Keller zum Einsatz kam, setzte. Diese Schlappe konnte Ralf Pottgüter angesichts des insgesamt erfolgreichen Wochenendtrips aber locker verschmerzen. Da die Ahlener in Berlin so herzlich empfangen wurden, wollen sie sich nun ihrerseits revanchieren. Es wird über eine Einladung zur Sportwoche im kommenden Jahr nachgedacht. „Die Kontakte sind geknüpft“, sagt Ralf Pottgüter. Berlin war definitiv eine Reise wert. Nicht nur für ihn.

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