Fußball-Bezirksliga: Vorwärts Ahlen will es besser machen
Rechtzeitiger Schuss vor den Bug

Ahlen -

„Einige haben wohl gedacht, dass es so leicht weitergeht. Da fehlte zuletzt die nötige Konzentration“, bemängelt Ralf Pottgüter. Nach der 2:4-Niederlage von Vorwärts Ahlen beim SVF Herringen hofft der Coach des Bezirksliga-Neulings, dass es seine Mannschaft gegen Bockum-Hövel besser macht.

Samstag, 07.09.2013, 14:09 Uhr

Die erste Niederlage in der Bezirksliga mussten Vorwärts Ahlen und Jan-Hendrik Schmitz (rechts) – hier im Kreispokal gegen Liesborns Felix Hronek – am vergangenen Sonntag hinnehmen. Gegen Bockum-Hövel soll es besser werden.
Die erste Niederlage in der Bezirksliga mussten Vorwärts Ahlen und Jan-Hendrik Schmitz (rechts) – hier im Kreispokal gegen Liesborns Felix Hronek – am vergangenen Sonntag hinnehmen. Gegen Bockum-Hövel soll es besser werden. Foto: ms

Niederlagen tun immer weh. Und doch können manche ganz heilsam sein. Als eine solche hat Ralf Pottgüter die 2:4-Niederlage von Vorwärts Ahlen beim SVF Herringen empfunden. „Nach den beiden Auftaktsiegen kam sie zum richtigen Zeitpunkt. Einige haben wohl gedacht, dass es so leicht weitergeht. Da fehlte zuletzt die nötige Konzentration“, hofft der Trainer, dass seine Mannschaft sich den Schuss vor den Bug zu Herzen nimmt. Denn am Sonntag wartet ab 15 Uhr mit der SG Bockum-Hövel im Heimspiel ein Gegner, der sicher nicht im Vorbeigehen zu bezwingen ist.

Als Absteiger aus der Landesliga gilt die SG für viele Trainer als einer der Top-Meisterschaftskandidaten. Zwar hat die Mannschaft erst zwei Spiele bestritten und daraus nur drei Punkte verbucht. Doch wie stark die SG tatsächlich ist, wird sich erst zeigen. „Ich denke, dass wird ein sehr interessantes Spiel, in dem ich aber durchaus Chancen für uns sehe“, sagt Pottgüter, der in der vergangenen Trainingswoche versucht hat, an den Mängeln zu arbeiten, die zur Niederlage in Herringen führten. „Da haben wir uns in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler geleistet, die dann Konter zur Folge hatten“, so seine Analyse.

Möglicherweise längere Zeit verzichten muss Pottgüter auf Patrick Knörnschild, der sich in der vergangenen Woche im Kreispokalspiel gegen Westfalen Liesborn verletzt hatte. „Er dachte eigentlich, dass es nur eine Prellung ist. Jetzt besteht aber der Verdacht auf einen Wadenbeinbruch und Bänderriss“, berichtet der Vorwärts-Coach. Mit Samet Maskar, der sich in der Partie gegen Soest einen Nasenbeinbruch zugezogen hat, fehlt ein weiterer Spieler. „Aber wir haben trotzdem einen 18-Mann-Kader und sind stark genug“, will der Vorwärts-Coach die Ausfälle nicht als Alibi für eine möglicherweise nicht zufriedenstellende Leistung gelten lassen.

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