Testspiel: Vorwärts unterliegt RW Ahlen mit 0:9
Eine beschämende Klatsche

Ahlen -

Die Analyse des Vorwärts-Kapitäns fiel schonungslos aus. „Beschämend“ sei die 0:9-Niederlage gegen Rot-Weiß Ahlen, befand Franz Venker. Auch wenn es nur ein Testspiel gewesen sei, habe die Mannschaft bei weitem nicht das abgerufen, was sie kann.

Mittwoch, 11.09.2013, 17:09 Uhr

Auf Ballhöhe wie hier Franz Venker (links) im Duell mit Alessio Wilms Dell’Unto war Vorwärts Ahlen im Testspiel gegen Rot-Weiß zu selten.
Auf Ballhöhe wie hier Franz Venker (links) im Duell mit Alessio Wilms Dell’Unto war Vorwärts Ahlen im Testspiel gegen Rot-Weiß zu selten. Foto: Marc Kreisel

Vor rund zwei Monaten haben sich die beiden am höchsten spielenden Ahlener Fußballmannschaften schon einmal zu einem munteren Testspiel getroffen. Damals gewannen die Oberliga-Kicker von Rot-Weiß Ahlen zwar ebenfalls deutlich mit 5:0 gegen den Bezirksliga-Aufsteiger. Doch Vorwärts erarbeitete sich mit einer guten Leistung immerhin den Respekt des Gegners. Das wird am Dienstagabend eher nicht der Fall gewesen sein. Denn beim 9:0-Sieg der Rot-Weißen präsentierte sich Vorwärts nicht gerade in Bestform.

Deutliche Worte fand Franz Venker , der Jonas Strupat als Vorwärts-Kapitän vertrat: „Es ist schon beschämend, 0:9 zu verlieren. Auch wenn einige Spieler heute gefehlt haben. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so hoch verloren habe“, ärgerte er sich maßlos nach dem Kick gegen das Team seines Bruders Bernhard.

Bereits zur Pause führten die Rot-Weißen durch die Treffer von Arda Nebi (3./21.), Julius Richter (18./44.) und Temel Hop (14./30.) mit 6:0. Die erste Chance nach 60 Sekunden hatte allerdings VorwärtsStürmer Marvin Krampe , der Strupat in der Spitze vertrat, jedoch die Möglichkeit liegen ließ.

Nach dem Seitenwechsel tauschte RW-Coach Carlos Castilla gleich alle elf Spieler aus. Ugur Birdir erhöhte mit seinen beiden Treffern auf 8:0 (48./76.). Zwischenzeitlich war es wiederum Marvin Krampe, der nach einem Konter alleine vor Fatih Kalintas auftauchte und die Chance auf den Ehrentreffer vergab. Den Schlusspunkt setzte dann Volkan Gül in der 85. Spielminute, als er das 9:0 mit einem sehenswerten Flugkopfball erzielte.

„Es war ein Spiel unter Freunden und gegen meinen Bruder Bernhard. Doch die Spieler, die sich heute zeigen wollten und sollten, haben dies nicht getan. Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten auch gegen den Oberligisten zumindest phasenweise mithalten. Leider haben es einige nicht umgesetzt“, ging Franz Venker hart mit der eigenen Mannschaft ins Gericht.

Für Rot-Weiß war es dagegen ein guter Test, konnte man doch nach dem ausgefallenen Spiel gegen Neuenkirchen im Rhythmus bleiben, bevor es am Sonntag in der Liga weitergehen soll. Zum fünften Spieltag kommt dann der TuS Dornberg ins Wersestadion.

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