Mammutspiel in der 2. Kreisklasse B
In der Spitzengruppe etabliert

Dolberg -

Eintracht Dolbergs Zweivertretung lieferte sich einen Tischtennis-Schlagabtausch mit dem PSV Kamen-Bergkamen, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es brauchte 71 Sätze, ehe ein Sieger feststand. Und der hatte sogar noch zwei Statistikwerte gegen sich.

Mittwoch, 23.10.2013, 06:10 Uhr

Ein Spiel mit Erinnerungswert absolvierte die zweite Garde von Eintracht Dolberg gegen den PSV Kamen-Bergkamen.
Ein Spiel mit Erinnerungswert absolvierte die zweite Garde von Eintracht Dolberg gegen den PSV Kamen-Bergkamen. Foto: ms

Die Zwischenbilanz des ersten Dolberger Tischtennis-Sextetts vor der zweiwöchigen Herbstpause kann sich sehen lassen. Bei fünf Siegen und einer Niederlage beim Klassenprimus Ottmarsbocholt hat sich das Team um Kapitän Axel Rolf in der Spitzengruppe etabliert.

Ein am Ende müheloser 9:3-Erfolg bei der Drittvertretung des TTC Bergkamen-Rünthe komplettierte am vergangenen Samstag die Ausbeute von 10:2-Punkten, auch wenn Jochen Sieber und Klaus Greve anfänglich nicht in Tritt kamen. Dafür trumpften die beiden anderen Doppel groß auf, vor allem Axel Rolf und der für Ronny Schenk aufgebotene Ralf Steinke drehten ihre Partie nach zwei verlorenen Durchgängen äußerst genial. Mit einem knappen Fünfsatzsieg über Klaus Greve egalisierten die Gastgeber noch einmal zum 2:2, ehe Jochen Sieber, Peter Greve, Robert Steinke und Axel Rolf das Tempo bereits zur Halbzeit entscheidend verschärften.

Der Dreisatzniederlage von Ersatzmann Ralf Steinke kam keine Bedeutung mehr zu, zumal mit einem Doppelpack des oberen Paarkreuzes zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sowie einem schnörkellosen Dreisatzerfolg Robert Steinkes der Drops wie in der Vorwoche schnell gelutscht war.

Ein Mammutspiel lieferte sich derweil die zweite Mannschaft am Tag zuvor mit dem PSV Kamen-Bergkamen. „Man wird sich an den Verlauf dieser Partie noch lange erinnern“, waren sich alle Akteure nach der bitteren 7:9-Heimniederlage einig. Immerhin hatte die Eintracht mit 38:33-Sätzen und 690:660-Bällen zwei Statistikwerte auf ihrer Seite, nur eben den des Spielverhältnisses nicht. Denn acht verlustreiche Entscheidungssätze ließen am Ende den Tabellenzweiten jubeln, der auch zunächst im Doppelspiel den besseren Start erwischte, ehe Andreas Weber und Ralf Steinke mit einem Dreisatzsieg verkürzten. Dann aber waren die Hausherren am Drücker: Vier Einzelerfolge von Jörg Grewe, Andreas Faust, Andreas Weber und Walter Feischen sowie eine Punkteteilung am unteren Paarkreuz mit Sieg von Sergej Menzetov bescherten ihnen eine komfortable 6:3-Führung. Diese bröckelte zusehends nach einem doppelten Punktverlust der Spitze und der einzigen Viersatzniederlage von Andreas Weber. Zwar gewann Walter Feischen mit einer großartigen Energieleistung auch seinen zweiten Auftritt, doch Fünfsatzniederlagen von Markus Ebel und Sergej Menzetov sowie im abschließenden Doppel trotz 2:1-Satzführung machten für den PSV das Unfassbare noch möglich.

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