Bezirksliga-Derby auf dem Lindensportplatz
Keeper soll sich warm anziehen

Ahlen -

Vorwärts Ahlen empfängt den SV Neubeckum. In der Bezirksliga haben nachbarschaftliche Duelle Seltenheitswert für die DJK. Da könnte einem doch glatt warm ums Herz werden. Nur nicht den Torhütern. . .

Samstag, 16.11.2013, 06:11 Uhr

Serkan Akin ist einer von drei Torhütern, die in den letzten drei Spielen im Vorwärts-Kasten standen.
Serkan Akin ist einer von drei Torhütern, die in den letzten drei Spielen im Vorwärts-Kasten standen. Foto: ms

Vorwärts Ahlens Torhüter sollte sich warm anziehen für das Bezirksliga-Heimspiel gegen den SV Neubeckum am Sonntag (14.30 Uhr). Nicht etwa, weil der Gegner ihm die Bälle nur so um die Ohren ballern wird – vielmehr, weil ihm wegen mangelnder Beschäftigung kalt werden könnte. Den Torschuss scheinen die Gäste nämlich nicht erfunden zu haben: Gerade mal elf Treffer in bislang zwölf Saisonspielen hat der Tabellenvorletzte erzielt.

Auch wenn Ralf Pottgüter davor warnt, die Gäste zu unterschätzen („Wozu das führt, haben wir in Bremen gesehen“), ist die Marschroute klar: „Wir wollen zu Hause natürlich drei Punkte holen“, betont der Vorwärts-Coach, der den Gegner in dieser Saison zwar noch nicht beobachtet hat, die Mannschaft aber noch gut aus gemeinsamen Kreisliga-Zeiten kennt. „Man darf sie nicht zum Spielen kommen lassen“, warnt er und will das dadurch rigoros unterbinden, „dass wir von Beginn an Gas geben und Tempo machen“.

Das ist etwas, was der SV Neubeckum offenbar nicht sonderlich gut beherrscht. Der Drang zum Tor zeichnet den Tabellenvorletzten jedenfalls nicht aus. Nur in vier von zwölf Partien fand die Mannschaft überhaupt den Weg ins Tor. Achtmal – davon sechsmal in Serie – blieb der gegnerischen Kasten für die Neubeckumer wie vernagelt. Zuletzt schien die Mannschaft aber etwas mehr auf den Torgeschmack gekommen zu sein. Neunmal netzte sie in drei Spielen mit zwei Siegen ein – ehe zuletzt beim 0:5 gegen Hilbeck wieder Magerkost in der Offensive auf den Tisch kam. „Gegen uns wird Neubeckum aber sicher besonders motiviert sein“, glaubt Pottgüter – was allerdings auch für sein Team gelten dürfte. „Das ist für beide Seiten eines der wenigen Spiele in dieser Liga, die so etwas wie ein Derby sind.“

Verpassen werden den Vergleich der rotgesperrte Stefanos Dontsis und Kevin Ortmann (Zerrung). Dagegen sind Dominik Pottgüter und Jonas Strupat wieder fit.

Wer sich warm am Sonntag anziehen muss, ist übrigens noch völlig offen. Mit Serkan Akin , Patrick Wasin und Christian Splett kamen in den letzten drei Spielen drei Keeper zum Einsatz. „Wir haben eben drei gute Leute. Da entscheide ich kurzfristig“, so Pottgüter.

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