Personalmisere bei Vorwärts
Verletzungspech reißt nicht ab

Ahlen -

Es ist wie verhext: Fußball-Bezirksligist flattern fast wöchentlich neue Hiobsbotschaften ins Haus. Immer neue Spieler erwischen Krankheiten oder Verletzungen. Die Ausfälle summieren sich. Und einer wird ganz besonders vermisst.

Mittwoch, 06.11.2013, 22:11 Uhr

Zum Zuschauen verdammt: Torjäger Jonas Strupat fehlt der DJK Vorwärts nach seinem Muskelfaserriss seit Wochen an allen Ecken und Enden. Nächste Woche könnte er zumindest ins Training zurückkehren.
Zum Zuschauen verdammt: Torjäger Jonas Strupat fehlt der DJK Vorwärts nach seinem Muskelfaserriss seit Wochen an allen Ecken und Enden. Nächste Woche könnte er zumindest ins Training zurückkehren. Foto: ms

Rein sportlich konnten sich die Bezirksliga-Kicker von Vorwärts Ahlen am vergangenen Sonntag beim 1:0-Sieg gegen die Warendorfer SU über mangelndes Glück nicht beschweren. Doch was Verletzungen betrifft, klebt dem Aufsteiger dagegen das Pech seit Wochen an den Hacken – und das setzte sich auch gegen die WSU fort.

Zunächst fasste sich Samet Maskar Mitte der zweiten Halbzeit plötzlich an den Oberschenkel und musste ausgewechselt werden. „Ein Muskelfaserriss“, gab Trainer Ralf Pottgüter jetzt die Diagnose wider und prognostiziert eine Pause von drei bis vier Wochen. Kurz vor Schluss der Partie gegen Warendorf holte Pottgüter dann auch noch Lars Bühler vom Feld.

„Eine Vorsichtsmaßnahme. Er hat schon seit ein paar Wochen Schmerzen im Fuß – möglicherweise was an der Achillessehne“, befürchtet der Coach, der damit eine personelle Sorge mehr hat und bereits unkt: „Wenn das so weitergeht, muss ich noch selber ran – meine Fußballschuhe sind schon geputzt.“ Für die Partie am Sonntag bei TuS Bremen droht auch noch Jonas Linnemann auszufallen. Torjäger Jonas Strupat ist dagegen nach zwei Muskelfaserrissen schon seit Wochen außer Gefecht und fehlt an vorderster Front an allen Ecken und Enden. „Ich hoffe allerdings, dass er nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann“, so Pottgüter. So schnell dürfte es bei Marvin Krampe, den eine Einblutung in der Wade plagt, dagegen nicht gehen. „Das ist eine langwierige Sache. Er wird noch zwei, drei Wochen fehlen“, glaubt der Coach. Dessen Sohn Dominik Pottgüter, der seit Saisonbeginn wegen eines Teilabrisses des Syndesmosebands aussetzen musste, trainiert dagegen ebenso wieder wie Max Höltgen, der mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. „Umso erstaunlicher ist es, dass wir trotz aller Verletzungen schon so viele Punkte geholt haben. Das hilft dabei, diese Personalmisere etwas gelassener anzugehen“, befindet Ralf Pottgüter. So schnellt lässt sich der Aufsteiger nicht entmutigen. Die Bezirksliga macht dafür viel zu viel Spaß.

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