Bezirksliga: Vorwärts braucht mindestens einen Punkt
Intakt und bereit zu neuen Taten

Ahlen -

Die jüngsten Ergebnisse der Vorwärts-Fußballer waren nicht die besten. Doch die Mannschaft ist intakt, sagt ihr Trainer Ralf Pottgüter. Der will gegen TuS Germania Lohauserholz-Daberg mindestens einen Punkt holen, um den Vorsprung vor dem Verfolger zu halten.

Samstag, 30.11.2013, 18:11 Uhr

Die liegen gelassenen Punkte wollen sich Björn Weber und die Bezirksliga-Fußballer von Vorwärts Ahlen zurück holen. Morgen treten sie beim TuS Lohauserholz-Daberg an.
Die liegen gelassenen Punkte wollen sich Björn Weber und die Bezirksliga-Fußballer von Vorwärts Ahlen zurück holen. Morgen treten sie beim TuS Lohauserholz-Daberg an. Foto: ms

Ein mühsames 1:0 zu Hause gegen Warendorf , dann eine 2:3-Niederlage beim TuS Bremen , ein 1:1 gegen den SV Neubeckum und schließlich die 1:7-Klatsche im Pokal gegen den Oberligisten Roland Beckum. Die jüngsten Ergebnisse der Vorwärts-Fußballer waren nicht unbedingt dazu geeignet, die Stimmung zum Überkochen zu bringen. Oder anders ausgedrückt: Einer jungen Truppe wie der Ahlener könnte das schon einen kleinen Knacks verpassen. Doch offenbar weit gefehlt: Trainer Ralf Pottgüter winkt ab. „Ärgerlich“ sei das 1:7 gewesen, na klar. Aber einen Knacks habe seine Elf deshalb nicht. Er hat hörbar gute Laune, als er das sagt. Und er versichert, dass der Optimismus auch in seinem Team ungebrochen ist. „Am Tag nach dem Spiel gegen Roland haben wir eine kleine Party bei mir im Keller gefeiert. Da hat man gesehen, dass die Mannschaft intakt ist.“

Intakt und offenbar willens, die nächsten Herausforderungen anzugehen. „Wir werden versuchen, uns die Punkte zurück zu holen. Davon haben wir zuletzt einfach zu viele liegen gelassen“, sagt der Coach und es klingt kämpferisch. Zumal die DJK am Sonntag (14.30 Uhr) nicht gegen Fallobst antritt, sondern bei einem unmittelbaren Verfolger. TuS Germania Lohauserholz-Daberg hat gerade mal ein Pünktchen Rückstand auf Vorwärts, könnte demnach mit einem Heimsieg vorbeiziehen. Und als würde das noch nicht die Beine zum Schlottern bringen, hat der morgige Gast jüngst auch noch für ein faustdickes Ausrufezeichen gesorgt: Beim Spitzenreiter SV Hilbeck kam der Tabellenachte durch einen frühen Doppelschlag (14. und 26. Minute) zu einem 2:1-Erfolg. „Das sollte uns Warnung genug sein“, findet Pottgüter.

Unter der Woche war der Vorwärts-Coach beruflich in Polen. Dennoch hat er erfreut festgestellt, dass Marvin Krampe und Dominik Pottgüter nach ihren langen Pausen große Fortschritte machen. Nicht unwichtig angesichts der verletzungsbedingt immer noch dünnen Personaldecke.

Das Minimalziel auswärts ist ein Punkt. „Wir wollen schließlich nicht die Plätze tauschen“, verweist der Trainer auf die Tabelle. Mehr als den einen Zähler fordert er aber auch nicht ein. „Wir gehen zunächst auf den einen und erst dann schauen wir weiter.“

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