Handball: ASG 2 erwartet Schlusslicht
Szymanski nimmt Druck vom Team

Ahlen -

Landesligist Ahlener SG 2 empfängt am Samstagabend den Lüner SV. Der ist Tabellenletzter und geht entsprechend als Außenseiter in die Partie. Könnte man zumindest meinen. Thorsten Szymanski sieht das aber ein wenig anders.

Samstag, 26.04.2014, 06:04 Uhr

Wurfgewaltiger Rückraumschütze: Fabian Kraft möchte mit der ASG 2 gegen den Lüner SV die Oberhand behalten.
Wurfgewaltiger Rückraumschütze: Fabian Kraft möchte mit der ASG 2 gegen den Lüner SV die Oberhand behalten. Foto: Niklas Groß

Davon zu sprechen, dass ein Sieg gegen den Tabellenletzten für seine Mannschaft Pflicht sei, kommt für Thorsten Szymanski nicht in die Tüte.

Was beim Blick auf die Tabelle anfänglich etwas befremdlich wirkt, wird dann plausibel, als der Coach der ASG-Zweitvertretung seine These argumentativ unterfüttert. Klar ist, die Rollen sind eindeutig verteilt: Seine Sieben empfängt Samstagabend um 18 Uhr als Tabellensiebter in der Friedrich-Ebert-Halle das Schlusslicht Lüner SV . So weit, so gut. Jetzt kommt das Aber, unter dem Thorsten Szymanski triftige Gründe versammelt. Nummer eins: „ Lünen ist ein undankbarer Gegner, weil er den Klassenerhalt immer noch aus eigener Kraft schaffen kann. Lünen wird zu 120 Prozent fighten“, ahnt der Trainer.

Nummer zwei: „Nach drei Wochen Pause müssen wir erst einmal sehen, wo wir stehen. Da brauchen wir bestimmt ein bisschen Anlaufzeit, aber die gestehe ich meinen Jungs auch zu.“ Einige Akteure würden mit einer mehrwöchigen Meisterschaftsunterbrechung eben besser zurecht kommen als andere, weiß Szymanski. „Da ist es dann wichtig, den Pegel hochzuhalten, um den einen oder anderen permanent zu fordern.“

Und zu guter Letzt Nummer drei: Nach Umstellungen im Rückraum fehlten zuletzt gegen Heeren-Werve die Automatismen. Die Abläufe wirkten nicht rund. Abspielfehler waren die Folge. Daran wurde im Training vor allem individuell gearbeitet.

Während Max Richter seine Aufgaben im Rückraum für gewöhnlich eher spielerisch löst und es versteht, Zweikämpfe für sich zu entscheiden, ist Fabian Kraft eher der wurfgewaltige Steinewerfer, der erst in Position gebracht werden will. Für beide Varianten haben die Ahlener in den vergangenen drei Wochen diverse taktische Konzepte erprobt. Die könnten nun gegen Lünen zur Anwendung kommen.

Martin Strickmann allerdings fällt mit einem Muskelbündelriss etwa sechs Wochen aus. Und Torhüter Philipp Frenz ist gegenwärtig studienbedingt derart stark eingespannt, dass er vorerst nicht zwischen den Pfosten stehen kann.

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