Fußball: Ahlener SG startet in Vorbereitung
Glücksgefühle durch neues Luxusproblem

Ahlen -

Dirk Reichstädter versammelte am Mittwoch seine Kreisliga-Fußballer der Ahlener SG zum Aufgalopp um sich. Gleich sechs neue Gesichter präsentierten die Orangenen – unter ihnen einige alte Bekannte.

Freitag, 04.07.2014, 11:07 Uhr

Neues Personal für Trainer Dirk Reichstädter (o.l.): Ricardo Vogt, Damian Nau, Co-Trainer Jürgen Von den Berg; (unten v.l.) Ajdin Ajdini, Leon Schnafel und Patrick Khayata.
Neues Personal für Trainer Dirk Reichstädter (o.l.): Ricardo Vogt, Damian Nau, Co-Trainer Jürgen Von den Berg; (unten v.l.) Ajdin Ajdini, Leon Schnafel und Patrick Khayata. Foto: Lucas Schuricht

Der Startschuss ist gefallen: Am Mittwochabend absolvierten die Fußballer der Ahlener SG ihre erste Trainingseinheit nach der Sommerpause. Gleich sechs neue Gesichter waren auf dem Grün zu finden – darunter Co-Trainer Jürgen Von den Berg sowie alte Bekannte.

Es war ein Aufgalopp nach Maß für Dirk Reichstädter, der sich gleich beim ersten Training über eine hohe Personalbeteiligung freute. „Für die bevorstehende Saison haben wir so viele Spieler wie nie zuvor“, strahlte der Coach, während rund 25 motivierte Ballkünstler die ersten schweißtreibenden Konditionsübungen bewältigten. Ein Bild, das bei der ASG in der vergangenen Serie nicht unbedingt selbstverständlich war. Überschaubar war der Kader, der vor allem in der Breite wenig zu bieten hatte. „Teilweise stand ich sonntags nur mit 13 Mann am Platz“, erinnerte sich Reichstädter an die vergangene Spielzeit zurück, in der die ASG einen enttäuschenden neunten Platz belegte. „Dies ist sicherlich nicht der Anspruch dieses Vereins“, bekräftigt der Trainer.

Er möchte sich mit seiner Truppe gerne im oberen Tabellendrittel einnisten möchte. Frischer Konkurrenzkampf soll sein Team beflügeln. Angeregt werden soll der Wettkampf unter anderem durch die Neuverpflichtungen Ricardo Vogt , Damian Nau , Ajdin Ajdini, Leon Schnafel sowie Patrick Khayata. Ein weiterer wichtiger Baustein ist Jürgen Von den Berg, der als Co-Trainer an der Seite von Dirk Reichstädter künftig über die sportlichen Geschicke der Mannschaft Regie führen wird. Einziger Wermutstropfen: Christian Alteheld verlässt die Orangenen in Richtung USA, wo ein einjähriges Stipendium auf ihn wartet. Ein besonders schmerzlicher Abgang für die Ahlener, die allerdings in Ajdin Ajdani einen ad(i)quaten Ersatz gefunden haben.

Bis es am 10. August im Kreispokal richtig losgeh, wartet eine harte Vorbereitung auf die ASG. Der Kampf um die Stammplätze in der Mannschaft ist eröffnet. „Die Jungs können schon froh sein, wenn sie am Wochenende auf der Bank sitzen“, scherzt Dirk Reichstädter über sein neues Luxusproblem.

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