Ein Dolberger Derby mit besonderer Note
Das gab es noch nie

Dolberg -

Erstmals in der Vereinsgeschichte trafen am Mittwoch in der Tischtennis-Kreisklasse die erste und die zweite Mannschaft der Dolberger Eintracht aufeinander. Wer den Heimvorteil für sich nutzte, war dabei lange ungewiss.

Freitag, 19.09.2014, 11:09 Uhr

Familienfoto: Erstmals standen sich Erstvertretung und Reserve von Eintracht Dolberg in einem Meisterschaftsspiel gegenüber – ein (club-)historischer Moment, der natürlich für die Vereinschronik festgehalten werden musste.
Familienfoto: Erstmals standen sich Erstvertretung und Reserve von Eintracht Dolberg in einem Meisterschaftsspiel gegenüber – ein (club-)historischer Moment, der natürlich für die Vereinschronik festgehalten werden musste. Foto: privat

Ein in die Tischtennis-Annalen der Dolberger Eintracht eingehendes Derby fand am Mittwochabend statt. Denn erstmals überhaupt trafen die erste und die zweite Mannschaft in der Meisterschaft unmittelbar aufeinander. Dabei muckte die unbekümmert aufspielende Reserve mächtig auf, was besonders am Satzverhältnis abzulesen war. „Wir haben den Heimvorteil genutzt und mehrheitlich die Entscheidungssätze für uns entschieden“, resümierte Axel Rolf als Kapitän der ersten Mannschaft bei der Verabschiedung augenzwinkernd das 9:4.

Gleich zu Beginn des vom elften Spieltag vorgezogenen, rund dreistündigen Duells zwangen Jörg Grewe und Uwe Förster das Spitzendoppel des ersten Teams überraschend in den Entscheidungssatz, unterlagen dort aber Peter Greve und Robert Steinke deutlich. Besser machten es parallel Klaus Greve und Sergej Menzetov, die im finalen Durchgang gegen Jochen Sieber zum 1:1 ausglichen. Ronny Schenk und Axel Rolf mühten sich gegen Andreas Weber und Ralf Steinke nur im ersten Satz vergeblich, spulten dann aber ihr Pensum gegen das dritte Doppel der Reserve routiniert ab.

Doch der Klassen-Neuling holte am oberen Paarkreuz die Führung zurück. Dabei avancierte die Partie zwischen Jochen Sieber und Jörg Grewe zum Highlight, das Letzterer nach einem 0:2-Satzrückstand und einem im zweiten Durchgang verspielten 9:1-Vorsprung noch gewann. In der Mitte drückten Robert Steinke und Ronny Schenk Andreas Weber und Sergej Menzetov ihr Angriffsspiel bei nur drei Satzverlusten auf. Anders verliefen die Duelle an den Brettern fünf und sechs, wo Axel Rolf erst im fünften Satz Uwe Förster mit 11:8 in die Schranken wies. Und auch Andreas Faust musste gegen Ralf Steinke über die volle Distanz. So war nach dem 6:3 zur Halbzeit die Hierarchie wieder geradegerückt, auch wenn Klaus Greve im Match der Spitzenspieler Jochen Sieber nochmals besiegte und auf 4:6 verkürzte. Peter Greve in fünf Sätzen gegen Jörg Grewe und vorgenannte Zähler am mittleren Paarkreuz rundeten das Match für die erste Mannschaft ab.

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