Derby in der Tischtennis-Kreisklasse A
Sieg auf wackeligen Beinen

Ahlen -

Eintracht Dolberg hätte beinahe noch eine schon komfortable 7:2-Führung verspielt. Im Derby gegen die Ahlener SG sah der SVE lange wie der sichere Sieger aus, ehe es eine unerwartete Wende gab.

Mittwoch, 24.09.2014, 11:09 Uhr

Einmal mehr auf ganzer Linie überzeugte Ronny Schenk. Er lieferte ohne Satzverlust die Steilvorlage zum Derbysieg der Dolberger Eintracht gegen die ASG.
Einmal mehr auf ganzer Linie überzeugte Ronny Schenk. Er lieferte ohne Satzverlust die Steilvorlage zum Derbysieg der Dolberger Eintracht gegen die ASG. Foto: ms

Dank des zweiten Sieges innerhalb von drei Tagen hat sich das erste Tischtennis-Sextett der Dolberger Eintracht vorerst in der oberen Tabellenhälfte der 1. Kreisklasse A festgesetzt. Doch der 9:5-Erfolg gegen den Stadtrivalen Ahlener SG , der erstmals seine Bestbesetzung aufbot, war trotz einer komfortablen 7:2-Führung zur Halbzeit am Ende wackelig.

Anfänglich machten Peter Greve und Robert Steinke im Doppel gegen das ebenso offensiv ausgerichtete Ahlener Duo Klaus Dohle/Sebastian Heuwagen alles richtig und auch Ronny Schenk hatte mit Partner Axel Rolf nach Satzrückstand gegen Norbert Hilger und Thorsten Marquardt letztlich wenig Widerstand zu brechen. Nur Jochen Sieber und Andreas Faust mussten sich dem ASG-Spitzendoppel mit Markus Krings und Reiner Lubojanski im finalen Durchgang knapp beugen. Danach drehten die Hausherren aber mächtig auf. Bei lediglich einer Viersatzniederlage von Peter Greve gegen Markus Krings schienen Jochen Sieber mit seinem immens wichtigen Auftaktsieg gegen Reiner Lubojanski sowie ein blendend aufgelegtes mittleres wie effektives unteres Paarkreuz eine frühe Entscheidung herauszuspielen. Doch weit gefehlt: Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mussten sowohl Jochen Sieber als auch Peter Greve gegen das Spitzenpaarkreuz der Gäste gleich doppelt passen und auch Robert Steinke ließ in einem offenen Schlagabtausch gegen Klaus Dohle eine 2:1-Satzführung verstreichen.

Einmal mehr in bestechender Form war hingegen Ronny Schenk, der gegen Sebastian Heuwagen auch im zweiten Anlauf keinen Satz abgab und mit seinem 8:5 Axel Rolf eine Steilvorlage zum Siegpunkt lieferte. Doch dieser tat sich gegen Norbert Hilger ungewohnt schwer, musste wiederum in den fünften Durchgang und hatte dort beim Stand von 9:9 mit zwei Netzrollern das Glück gepachtet. Durch diesen Zittersieg blieb der Eintracht bei parallelem Spielverlust von Andreas Faust letztlich der Gang ins Schlussdoppel erspart und der doppelte Punktgewinn gleichwohl auf der Habenseite.

Dort steht für die Reserve der Eintracht bis auf Weiteres eine schwarze Null. Im Auswärtsspiel beim spiel-starken und zudem kreisligaerfahrenen SV Stockum hingen für Klaus Greve, Jörg Grewe, An-dreas Weber, Ralf Steinke, Uwe Förster und Debütant Markus Bellinghoff die Trauben ohnehin zu hoch, um Zählbares mit nach Hause zu bringen. Nach nur wenig mehr als eine Stunde hieß es trotz einiger guter Ansätze überaus deutlich 1:9. Uwe Förster verhinderte mit seinem ersten Saisonerfolg immerhin die Höchststrafe für den Aufsteiger.

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