SVE-Handballer mit meisterlicher Leistung gegen Ennigerloh
Tosender Beifall zur Pause

Dolberg -

So etwas hat selbst Thomas Steinhoff in seiner langen sportlichen Karriere noch nicht erlebt: „Die Zuschauer haben uns mit tosendem Beifall in die Halbzeit verabschiedet”, sagte ein glücklicher Coach der Dolberger Handballer. Die hatten gegen den TV Ennigerloh eine meisterliche Leistung abgeliefert – auch nach der Pause.

Montag, 09.02.2015, 06:02 Uhr

Eine sensationelle Quote hatte Eintracht-Keeper Lucas Mächling gegen Ennigerloh.
Eine sensationelle Quote hatte Eintracht-Keeper Lucas Mächling gegen Ennigerloh. Foto: ms

Sie sollten ein bisschen Tempo rausnehmen, es zwischenzeitlich auch mal ruhiger angehen lassen, hatte Thomas Steinhoff seinen Mannen in der Halbzeitpause aufgetragen. Die Worte des Dolberger Trainers waren akustisch wie inhaltlich klar zu verstehen gewesen, doch sie verhallten in den Katakomben der Mehrzweckhalle. „Auf mich hat im zweiten Durchgang niemand mehr gehört”, gestand Steinhoff im Angesicht des totalen Kontrollverlusts – eines überaus angenehmen Kontrollverlusts.

Denn sein Team drückte nach einer berauschenden ersten Halbzeit gegen den TV Ennigerloh (17:10) auch in den verbleibenden 30 Minuten brutal aufs Gas und ließ erst vom eigenen Tempohandball ab, als beim Stand von 34:25 die Schlusssirene ertönte. „Ich hatte das Gefühl, die Jungs hätten was genommen”, bekannte Steinhoff, der über die vollen 60 Minuten den Handball gesehen hatte, „den ich mir für Eintracht Dolberg vorstelle”.

Nach 0:2-Rückstand kam der SVE über eine aggressive Abwehrarbeit und simple Gegenstoßtore auf Touren und preschte in der Folge über den Nachbarn aus Ennigerloh hinweg. Lucas Mächling, von Beruf Torwart und deshalb nur bedingt an den raketenartigen Angriffen seiner Vordermänner beteiligt, spielte sich derweil mit „zwei, drei Paraden im Stile eines Silvio Heinevetter und überhaupt einer sensationellen Quote” (Steinhoff) ins Rampenlicht. „Die Zuschauer haben uns mit tosendem Beifall in die Halbzeit verabschiedet, das habe ich in der Form auch noch nicht erlebt”, bemerkte ein glücklicher Coach. „Und dann haben die Jungs ja einfach weitergemacht.”

SVE: Mächling, Muer – Griese (3), Heißt (3), Johannwiemann (3), Glaubitz (3), M. Weghake (4), P. Weghake (4), Taubitz (2), Heising (1), Schröer (1), Scheel, Bußmann (7), Senf (3)

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