Fünf Kreistitel für Jan Wiese
Neuer Überflieger bei den Leichtathleten?

Ahlen -

Wenn da mal nicht ein hoffnungsvolles Talent in den Reihen der LG Ahlen schlummert. Gleich fünf Titel hat Jan Wiese, Sohn von LG-Nachwuchstrainer Mark Wiese, bei den Kreismeisterschaften in der Altersklasse M11 eingeheimst. Auch seine Vereinskollegen waren sehr erfolgreich.

Dienstag, 30.06.2015, 16:06 Uhr

Hoch hinaus ging es für Jan Wiese bei den Kreismeisterschaften. Gleich fünf Titel holte der Leichtathlet.
Hoch hinaus ging es für Jan Wiese bei den Kreismeisterschaften. Gleich fünf Titel holte der Leichtathlet. Foto: Danny Schott

Jan Wiese entpuppt sich mehr und mehr als „das“ Nachwuchstalent der Leichtathletik-Gemeinschaft Ahlen . Zumindest auf Kreisebene ist kein Kraut gegen den Sohn von LG-Nachwuchstrainer Mark Wiese gewachsen. So holte sich der Jungspund in souveräner Manier vier Titel in der Altersklasse M11 bei den Kreismeisterschaften im heimischen Sportpark Nord. Hinzu kommt der Mannschaftserfolg mit der 4x50-Meter-Staffel zusammen mit Julian Berg, Steven Haase und Anton Kemper.

Den Anfang machte Wiese über 50 Meter. Hier setzte er sich in 7,73 Sekunden deutlich gegen Trainingskollege Anton Kemper (8,07 Sekunden) durch. Noch deutlicher wurde der Leistungsunterschied schließlich im Hochsprung und im Schlagballwurf. Mit übersprungenen 1,32 Meter und geworfenen 50 Metern erzielte der Gymnasiast zwei neue Bestleistungen und ließ der Konkurrenz nicht keine Chance. Das i-Tüpfelchen setzte Jan Wiese dem erfolgreichen Wettkampftag schließlich im Weitsprung auf. Hier flog er auf einen erneuten persönlichen Rekord von 4,74 Metern und knöpfte dem Zweitplatzierten Anton Kemper ganze 59 Zentimeter ab. Diese Weite bedeutet in der Altersklasse M11 laut einer inoffiziellen Liste Rang eins in Westfalen und Platz zehn in ganz Deutschland.

Eine Show-Einlage lieferte Markus Scheller von der LG Ahlen im Hochsprung, der in der Vergangenheit schon mehrmals deutlich die Zwei-Meter-Marke überwunden hatte. Der passionierte Hochspringer war alleiniger Teilnehmer in der Männerklasse und versuchte sich an der nahezu altertümlichen und mittlerweile weniger weit verbreiteten Straddle-Technik, bei der die Latte mit dem Bauch zuerst überquert wird. „Die Technik sieht man heutzutage nur noch bei wenigen Senioren auf Meisterschaften“, erklärte Markus Scheller. So wand er sich letztendlich über respektable 1,82 Meter. „Was nützt es mir, wenn ich hier im Flop wieder zwei Meter springe. So bin ich zwar niedriger gesprungen, hatte aber Spaß“, freut sich Scheller, hätte sich aber durchaus vorstellen können die 1,86 Meter noch zu schaffen. Weitere Titel holte er sich im Speerwurf (48,28 Meter) und im Weitsprung (6,44 Meter).

Ebenso als Titelgarant präsentierte sich Carina Thiele, die in der weiblichen U20 Erfolge im Hochsprung (1,56 Meter), Weitsprung (4,83 Meter) und im Speerwurf (28,55 Meter) einfuhr. Eine persönliche Bestleistung erzielte Betty Smit im Weitsprung der W12. Sie wurde mit 4,02 Metern nur knapp Dritte.  

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