Reiten: Sparkassen-Dressurpokal 2016
RV Albersloh baut Führung weiter aus

Enniger -

Eine solche Dominanz hat es lange nicht gegeben. Der Reitverein Albersloh hat auch die dritte Wertungsprüfung des Sparkassen-Dressurpokals für sich entschieden. Deshalb macht Trainerin Niebling nun eine deutliche Ansage.

Montag, 11.07.2016, 15:07 Uhr

Nicole Franzke triumphierte auf Esperado dank einer Wertnote von 8.2 und hielt damit den RFV Milte-Sassenberg im Rennen um den Dressurpokal.
Nicole Franzke triumphierte auf Esperado dank einer Wertnote von 8.2 und hielt damit den RFV Milte-Sassenberg im Rennen um den Dressurpokal. Foto: René Penno

Sparkassen-Dressurpokal 2016 ist, wenn der RV Albersloh gewinnt. Beim Reitturnier des RFV Enniger-Vorhelm gewann der Reitverein auch die dritte Wertungsprüfung und baute seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

In der Geschichte des Dressurpokals muss man bis an den Anfang der 80er Jahre zurückblicken, um auf eine ähnliche Dominanz zu kommen. Zu jener Zeit gewann der RV Geisterholz die Pokalserie fünf Mal in Folge, einmal mit drei Tagessiegen. Der RV Albersloh könnte in diesem Jahr die Geschichte fortschreiben.

Albersloh siegt vor Ostbevern

In Enniger siegte der RV Albersloh mit Ricarda Franziska Peukert, Gudrun Peukert, Annika Bloem und Vanessa Höpper mit Wertnotensumme 24,3 vor dem RFV Ostbevern (mit Elena Schmitz, Luisa Röers, Johanna-Sophie Bertling und Stefan Cappenberg), der auf die Gesamtzahl 23,1 kam, und dem RFV Vornholz (Kathrin Jungnitz, Kristin Hoppe, Hedwig Laumeier und Janine Scharmann), für die die Gesamtnote 22,7 notiert wurde.

Ausgetragen wurde die dritte Wertung in zwei Prüfungen. Zunächst wurde die L*-Dressur auf Trense geritten. Ricarda Franziska Peukert und Golden Gate siegten hier mit der Wertnote 8.3 vor Gudrun Peukert und Donington (8.0), Kathrin Jungnitz mit Swank Man (RFV Vornholz/7.8) und Elena Schmitz mit Rebana (7.6). Schon jetzt war der RV Albersloh wieder auf Siegkurs.

Milte-Sassenberg bleibt erster Verfolger

Den Erfolg perfekt machte in der zweiten Prüfung, die auf Kandare geritten wurde, Annika Bloem, die für ihre Vorstellung mit Ehrentänzer die Note 8.0 bekam und sich zusammen mit Stefan Cappenberg (Ostbevern) und Wild Charmeur Rang vier teilte. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Nicole Franzke und Esperado, die mit der Wertnote 8.2 den RFV Milte-Sassenberg im Rennen um die Gesamtwertung hielt. Mit der Note 8.1 belegten Franziska Pellengahr-Gröblinghoff (RV Oelde) mit Bonus und Ann-Kathrin Schulze Topphoff (RFV Gustav Rau Westbevern) mit Financial times As Rang zwei.

„Jetzt wollen wir auch ganz nach oben“, sagte Alberslohs Trainerin Andrea Niebling. Taktieren und spekulieren, wie es in anderen Sportarten üblich ist, kommt für den RV Albersloh nicht infrage. Mit 150 Punkten führt er das Klassement souverän an, ein vierter Rang am 31. Juli beim Finale in Rinkerode würde zum Gesamtsieg reichen, sollte der RFV Milte-Sassenberg den letzten Tagessieg holen. „Aber wir wollen auch dort gewinnen“, sagt Niebling und kündigte schon mal an, wieder die beste Mannschaft aufzubieten. Hinter Albersloh nimmt nun Milte-Sassenberg mit 132 Punkten den zweiten Rang allein ein, dahinter folgen Westbevern (130), Ostbevern (128) und Vornholz (120).

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