Fußball: Kreisliga A Beckum
Max Dahlhoff wechselt zu Westfalia Vorhelm

Ahlen/Vorhelm -

Die Spatzen haben es schon von den Dächern gepfiffen, nun steht es fest: Kreisligist Westfalia Vorhelm hat sich die Dienste von Max Dahlhoff gesichert, der bis vor wenigen Wochen noch für Rot-Weiß Ahlen in der Regionalliga spielte. Möglich machte das der neue Studienplatz des Verteidigers.

Freitag, 19.08.2016, 05:08 Uhr

Erst große Bühne, jetzt Kreisliga A: Vor ein paar Monaten spielte Max Dahlhoff (vorne) mit Rot-Weiß Ahlen noch bei Rot-Weiß Essen. Nun wollte er studienbedingt ohnehin kürzer treten und wagt bei Westfalia Vorhelm einen Neuanfang.
Erst große Bühne, jetzt Kreisliga A: Vor ein paar Monaten spielte Max Dahlhoff (vorne) mit Rot-Weiß Ahlen noch bei Rot-Weiß Essen. Nun wollte er studienbedingt ohnehin kürzer treten und wagt bei Westfalia Vorhelm einen Neuanfang. Foto: Marc Kreisel

Da ist Westfalia Vorhelm so etwas wie ein kleiner Coup gelungen. Seit Wochen geisterte das Gerücht bereits im Dorf umher. Und auch beim Trainingsauftakt hatte Coach Dennis Averhage zwar durchaus offen, aber eben noch unter der Hand bestätigt, dass es Gespräche zwischen beiden Seiten gibt. Nun ist es offiziell: Max Dahlhoff wechselt nach seinem Abschied von Rot-Weiß Ahlen zum A-Ligisten Westfalia Vorhelm. Von der Regional- in die Kreisliga A also. Bei Westfalia Vorhelm ist er ab sofort spielberechtigt.

„Ich hoffe, dass wir mit ihm sehr viel Spaß und Erfolg haben werden. Er ist sicherlich ein sehr guter Fußballer mit einer Qualität, wie sie vielleicht keine andere Mannschaft in der Liga hat“, sagte Dennis Averhage. „Trotzdem wird einer alleine auch nicht unser ganzes Spiel revolutionieren“, so der TuS-Trainer. Heißt: Zum Aufsteiger will sich die Westfalia trotz aller Freude über den Zugang dann doch nicht hochloben lassen.

Dahlhoff selbst nennt zwei triftige Gründe für den ungewöhnlichen Schritt von der Regionalliga in die Kreisliga: „Ich wollte mich ein wenig mehr aufs Studium konzentrieren, aber nebenbei ein bisschen kicken. Und da ich die Mannschaft und viele Leute gut kenne, habe ich mir überlegt, dass ich da Lust drauf hätte“, sagte er.

Dass es erst jetzt nach Saisonstart mit der Einigung klappte, liegt daran, dass Dahlhoff zunächst abwarten wollte, wo er seinen Platz für den Masterstudiengang in BWL bekommt. Den hat er nun in Münster sicher, plant einen Umzug dorthin und will nebenbei für den Verein spielen, zu dem er gute Kontakte hat – die Westfalia.

„Zuletzt war es schon sehr intensiv. Es ist gut, dass es in Vorhelm nicht ganz so zur Sache geht wie in der Regionalliga bei Rot-Weiß. Wenn ich studienbedingt mal nicht zum Training kommen kann, dann ist das eben so“, sagt Dahlhoff. Und doch soll es kein reines Freizeit-Engagement werden. „Ich lasse mich bei Vorhelm voll drauf ein und habe richtig Bock drauf“, versichert er. „Jetzt geht es aber erstmal darum, richtig ins Training einzusteigen und die Truppe kennenzulernen.“

Vor dem Abenteuer Kreisliga hat der 1,81 Meter große Verteidiger überwiegend bei Rot-Weiß Ahlen gespielt und kam trotz seiner Jugend auf 61 Einsätze in der Ober- und 32 in der Regionalliga. Bereits am Sonntag in Sünninghausen könnte Dahlhoff das erste Mal für die Westfalia auflaufen.

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