20. Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen in Ahlen
Dramatik bis zur Ziellinie

Ahlen -

Spannung bis zu den letzten Metern: Bei der 20. Auflage des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens der Ahlener Radsportfreunde bekamen die Zuschauer am Samstag an der Zeche Westfalen Dramatik bis zur Ziellinie geboten. Besonders eng ging es dabei im Hauptrennen der C-Amateure zu.

Sonntag, 02.10.2016, 18:10 Uhr

Zum Bersten gespannt sind die Muskeln im Zielsprint, wie hier bei den Männern. Bei der 20. Auflage des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens gab es davon einige zu sehen.
Zum Bersten gespannt sind die Muskeln im Zielsprint, wie hier bei den Männern. Bei der 20. Auflage des Lambert-Gombert-Gedächtnisrennens gab es davon einige zu sehen. Foto: Lars Gummich

Als die Hände des Siegers nach 51 Runden gen Himmel gestreckt wurden, war die Erleichterung groß bei Fabian Ilgen . Knapp 30 Kilometer war der Mann aus dem Team Rolinck bis dahin mit seinen beiden Fluchtgefährten vom RSV Gütersloh und dem RC Sprintax Bielefeld an der Spitze des Rennens gefahren.

Im lang aufgereihten 90-köpfigen Fahrerfeld, dessen Tempo nur 30 Fahrer bis zum Ende des Rennens folgen konnten, bemühte man sich redlich, den Vorsprung der Ausreißer, der zwischenzeitlich bis zu einer halben Minute betrug, rechtzeitig wieder aufzulösen. Ein Vorhaben, das erst auf den letzten Metern des 61 Kilometer langen Rundstreckenrennens entschieden wurde.

Radsport: 20. Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen

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Packender Finalsprint

Die Zuschauer erlebten dabei einen packenden Finalsprint, in dem das Hauptfeld erst direkt vor der Ziellinie an die Ausreißergruppe heranfuhr und den Dritten des Flucht-Trios noch knapp stellen konnte. An Fabian Ilgen (Team Rolinck) und Sebastian Ventker (RSV Gütersloh) kam das Hauptfeld auf den letzten Metern hingegen nicht mehr heran. Sie belegten die Plätze eins und zwei vor dem Mann vom RSV Unna, Tobias Müller. Der gebürtige Ahlener An­dreas Kemper vom RC Viktoria Neheim erreichte das Ziel im dezimierten Hauptfeld.

Nicht weniger engagiert als im Rennen der Männerklasse hatten sich zuvor die Jugendfahrer dem Publikum präsentiert. Mit Lea-Lin Teutenberg (Team Lexxi Speedbike) und Hannah Steffen (Genthiner RC), die als Juniorinnen im Rennen der männlichen Jugend starteten, waren gar zwei Nachwuchsfahrerinnen der Deutschen Nationalmannschaft am Start, die das Rennen an der Ahlener Zeche als Vorbereitung für die anstehende Straßen-WM in Katar nutzten. Michel Heßmann vom RSV Unna und Luisa Siersleben vom TSVE 1890 Bielefeld entschieden die Vergleiche der männlichen und weiblichen Jugend nach einem schnell gefahrenen Rennen im Sprint für sich.

Viktor Slavik verteidigt Vorjahressieg

Die Schülerrennen der U11 und U13 lagen in der Hand der Niederländer und Fahrer des VfR Büttgen. Einen Doppelsieg gab es jeweils zu feiern für Tyler Eyk (WTC Amstel) und Lars Langendoen (RWC Ahoy) im Rennen der Schüler U11, Martha Wiemers und Amy Giesen (VfR Büttgen) im Rennen der Schülerinnen U15 sowie Tim Kazmierczak und Yannik Schmidt (ebenfalls VfR Büttgen). Seinen Vorjahressieg im Schlusssprint verteidigte Viktor Slavik aus Kassel bei den Senioren 3. Der 64-jährige Gerhard Hack, ehemaliger Deutscher Senioren-Meister, siegte in der Seniorenklasse 4. Lokalmatador Franz Brehe erreichte das Ziel kurz nach der Spitze des Rennens.

Strahlende Gesichter gab es bei den Eltern und Teilnehmern der Piccolino-Laufradrennen, die auch in diesem Jahr wieder Bestandteil der Veranstaltung waren und zahlreiche Kinder aus den Kindergärten Beumers Wiese, St. Johannes von Nepomuk und der KITA-Wiechern auf die Räder lockte.

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