Fußball: Legendenspiel von RW Ahlen
Große Wiedersehensfreude beim Legendenspiel von RW Ahlen

Ahlen -

Herzliche Umarmungen, leuchtende Augen. Zum Legendenspiel von RW Ahlen weilten rund 30 Ex-Spieler und -Trainer des Vereins im Wersestadion. Sie alle beherzigten die Ansage eines „weißen Brasilianers“.

Donnerstag, 17.11.2016, 13:11 Uhr

Die Idole von damals hautnah erleben durfte Petra Ellefred, die hier von Musemestre Bamba (links) und Ansgar Brinkmann eingerahmt wird.
Die Idole von damals hautnah erleben durfte Petra Ellefred, die hier von Musemestre Bamba (links) und Ansgar Brinkmann eingerahmt wird. Foto: Marc Kreisel

Die Ansage kommt von einem, dem man sie zutraut und sie lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. „Wer keinen Bock auf Fußball hat, der soll zu Hause bleiben“, trompetet Ansgar Brinkmann . Der „weiße Brasilianer“ ist einer von rund 30 Gästen, die dem Ruf ihres Ex-Vereins Rot-Weiß Ahlen am Mittwochabend zum Legendenspiel gefolgt sind.

Dort trifft die Traditionsmannschaft auf eine All-Star-Auswahl. Bock auf Fußball haben die, die da sind. Deren Zahl ist aber genauso überschaubar wie die der Zuschauer. Maximal 200 Besucher zieht es an diesem nasskalten Novemberabend ins Wersestadion. Der Rest folgt Brinkmanns Aufforderung und bleibt daheim.

Zwischen Körper und Kopf

Was der guten Laune und der Freude über ein heiteres Wiedersehen jedoch keinen Abbruch tut. „Ich komme immer gerne hierher, um alte Weggefährten zu treffen und schöne Erinnerungen wieder aufleben zu lassen“, sagt Daniel Thioune . Er geht später mit einer leichten Oberschenkelzerrung in die Partie, was die Ambitionen allerdings nicht schmälert.

Fußball: Legendenspiel von RW Ahlen im Wersestadion

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„Der Körper macht zwar nicht mehr das, was der Kopf will, aber verlieren will hier keiner“, versichert Thioune. Genau dieses Schicksal ereilt den früheren Publikumsliebling, der mit der Traditionself gegen die All Stars angesichts einer 6:12-Niederlage deutlich den Kürzeren zieht.

All Stars entzaubern Traditionself

Vielleicht auch deshalb, weil die in Blau gekleideten All Stars über eine fantastische Offensivreihe verfügt. Erhan Albayrak zeichnet nach feinen Zuspielen mit Ansgar Brinkmann jedenfalls gleich für die ersten drei Treffer verantwortlich – einer davon fällt aber auf der falschen Seite. Und so steht es nach einem Eigentor zu Beginn 2:1 für die All Stars, die ihre Führung konsequent verteidigen und über 3:2, 7:2, 7:4, 10:5 auf am Ende 12:6 ausbauen.

Sebastian Völzow bekommt als Torwart des Traditionsteams demnach mehr zu tun, als ihm lieb ist. Er macht es aber wie die Glühbirne, er trägt es mit Fassung. „Ich habe hier immer schlecht ausgesehen, das ist keine große Umstellung für mich“, hält Völzow ebenso selbstkritisch wie augenzwinkernd fest.

Schwache Zuschauerresonanz

Im Gegensatz zu früher tun die Gegentore heute nicht mehr ganz so weh. Die schwache Resonanz schmerzt dagegen schon eher. „Dieses Spiel hätte mehr Zuschauer verdient gehabt“, bedauert Organisator Gerald Stoffers. Vielleicht kommen ja mehr Besucher im Frühjahr. Dann möchte RWA ein weiteres Benefizspiel veranstalten. Die Witterungsbedingungen haben dann vermutlich deutlich mehr Charme. Und wer keinen Bock auf Fußball hat, der kann ja auch zu Hause bleiben. Auf Ansgar Brinkmann dürfte das freilich dann nicht zutreffen.

Traditionself: Völzow, Stauder – Taverna, Niemeier, Uzelac, Perschmann, Canale, Klauke, Bamba, Thioune, Maul, Yilmaz, Marzullo

All Stars: Kirschstein – Waldoch, Witt Ugur, Güvenisik, Castilla, Gorschlüter, Yerli, Lopez Zapata, Travagli , Albayrak, Brinkmann, Lewejohann

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