Fußball: Kreisliga A Beckum
Ahlener SG gegen Vorwärts von der Rolle

Ahlen -

Seine Mannschaft wollte ihm den Gefallen einfach nicht tun. Jürgen von den Berg, Trainer der Ahlener SG, wollte alles, nur nicht zum zweiten Mal binnen einer Saison das Derby gegen Vorwärts Ahlen verlieren. Es kam anders. Und die Gründe dafür stießen dem Coach mal wieder sauer auf.

Sonntag, 09.04.2017, 19:04 Uhr

Wie Bilder doch täuschen können: Es sieht so aus, als liefe Vorwärts Ahlen der Ahlener SG hinterher. Stattdessen war es eher genau andersherum. Die DJK war handlungsschneller, von Kopf bis Fuß durchdachter und gewann das Derby.
Wie Bilder doch täuschen können: Es sieht so aus, als liefe Vorwärts Ahlen der Ahlener SG hinterher. Stattdessen war es eher genau andersherum. Die DJK war handlungsschneller, von Kopf bis Fuß durchdachter und gewann das Derby. Foto: ms

Aus Sicht von Jürgen von den Berg, Trainer der ASG, war das Duell mit der DJK recht schnell erzählt: „Vorwärts war handlungsschneller und von Kopf bis Fuß durchdachter. Wir hingegen haben uns in puncto Fehlpässen und Passivität im Zweikampf übertroffen.”

Sinnbildlich stand für den ASG-Coach das 0:2 durch Niclas Uhlenbrock (61.). „Meine Mannschaft hat mit einem Pfiff des Schiedsrichters spekuliert und aufgehört zu spielen. Der gegnerische Spieler läuft durch fünf Mann durch und erzielt so das Tor“, zeigte sich von der Berg sichtlich enttäuscht von seiner Elf nach der 1:2 (0:2)-Pleite. Und das im Derby. „So ein Spiel verliert man natürlich nicht gerne“, so von den Berg.

Fußball Kreisliga A Beckum: Ahlener SG - Vorwärts Ahlen

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von den Berg: „Zwei Drittel der Spieler hatten heute keine Normalform“

Vor allem mit der Leistung seiner Mannschaft haderte der Coach nach Spielschluss: „Zwei Drittel der Spieler hatten heute keine Normalform. Die Konzentration war mangelhaft.“ Die ASG stehen im Niemandsland der Tabelle (Platz zehn) und scheinen keine großen Ziele mehr zu haben. So sieht es zumindest ihr Trainer. „Die Luft ist raus. Trotzdem müssen wir sonntags nicht so ein Spiel abliefern, wenn wir unter der Woche drei Mal trainieren.“

Anders hingegen die Gemütslage bei den Gästen. „Das war eine souveräne Leistung von uns. Das Ergebnis hört sich knapp an, wir haben es jedoch versäumt, das dritte und vierte Tor zu erzielen“, lobte und kritisierte Vorwärts-Coach Wolfgang Holtz zugleich – auch wenn am Ende natürlich die Freude überwog.

Holtz lobt seinen Mittelfelstrategen Oliver Glöden

Zu verdanken hatte Holtz den Derbysieg insbesondere seinem Mittelfeldstrategen Oliver Glöden, der schon das 1:0 (42.) für Vorwärts erzielt hatte. Nach einem Pass von Moritz Lüdemann vollstreckte Glöden „im Stile eines Torjägers, auch wenn er gar keiner ist“, so Holtz. Zum Mann des Tages avancierte der Sechser der Gäste jedoch insbesondere durch die Art und Weise, wie er das Spiel seiner Mannschaft lenkte. „Er war heute der Kopf der Mannschaft und hat die jungen Spieler dirigiert“, lobte der Coach seinen Schützling.

Der Tabellen-Sechste verpasste es nach Uhlenbrocks 2:0, trotz Chancen im Minutentakt, das Ergebnis noch höher zu schrauben. So schien es nach dem Anschlusstreffer durch den eingewechselten Ajdini Ajdin (83.) noch einmal spannend zu werden. „Ein Aufbäumen der ASG gab es aber nicht mehr. Der Gegner schien saft- und kraftlos“, so Holtz über die Leistung des Gastgebers. Der Vorwärts-Coach ist froh, dass sein Team nach einer kurzen Durststrecke nun im zweiten Spiel in Folge als Sieger vom Platz ging. „Wir sind wieder in der Spur.“

ASG: Rauf – Drögemöller, von den Berg, Nieddu (58. Ajdin), Betram – Lakomy (58. Schmalz), Montoya Bareya, Kroll, Kreitinger, Dietrich (58. Bambrowicz), Thiedig.

Vorwärts: Brune – Laabs, Lüdemann (69. Weber), Yildirim, Aksan, Wegner, Dontsis (46. Kilian), Ortmann, Schramm, Uhlenbrock (89. Usta ), Glöden

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