Handball: Damen-Verbandsliga
Ahlener SG möchte sich gegen Teutonia Riemke vernünftig verabschieden

Ahlen -

Rein rechnerisch besteht für die Ahlener SG noch die Chance auf den Klassenerhalt. Daher möchte sie das Heimspiel gegen Teutonia Riemke nicht abschenken und baut dabei vor allem auf eine ganz bestimmte Spielerin.

Freitag, 28.04.2017, 15:04 Uhr

Auf sie wird es gegen Teutonia Riemke ankommen: Abwehrchefin Amelie Gorden.
Auf sie wird es gegen Teutonia Riemke ankommen: Abwehrchefin Amelie Gorden. Foto: ms

Ja, es habe einige Zeit gebraucht, gibt ASG-Trainerin Claudia Gatzemeier zu, den Schock vom verlorenen Abstiegsendspiel gegen Sundwig-Westwig (23:25) zu verdauen.

„Es war schwer, die Köpfe wieder hochzukriegen. Vor allem, weil wir die Möglichkeit hatten, drin zu bleiben“, so Gatzemeier. Die mehrwöchige Pause habe ihren Spielerinnen gut getan, sagt sie. „Wir haben mittlerweile wieder Spaß am Training.“

Bei der Ehre gepackt

Aller Enttäuschung zum Trotz geht es für die ASG weiter. Zwei Spiele stehen in der Verbandsliga noch aus. „Wir wollen die Saison jetzt vernünftig abschließen“, packt die Trainerin ihre Schützlinge an der Ehre.

Am vorletzten Spieltag empfängt die ASG am Samstag (15.30 Uhr) Teutonia Riemke in der Friedrich-Ebert-Halle, Die Gäste aus Bochum bezeichnet Claudia Gatzemeier als „eine tolle Truppe, die einen schnellen Ball spielt“.

Da werde es vor allem auf die Abwehrreihe um Amelie Gorden ankommen. Umso erfreulicher ist für die Trainerin, dass Kreisläuferin Sabrina Wiegers wieder dabei ist, die im letzten Spiel aufgrund eines beruflichen Termins fehlte. Zudem macht Gatzemeier ihren Spielerinnen noch ein kleines bisschen Resthoffnung: „Rein rechnerisch sind wir ja noch nicht abgestiegen.“ Nur habe man es nicht mehr in der eigenen Hand.

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