Handball: Herren-Landesliga
Herbe Niederlage in Bönen: SVE Dolberg noch immer nicht gerettet

Dolberg -

Das Bibbern um den Klassenerhalt geht auch für die Dolberger Landesliga-Handballer weiter. Beim RSV Altenbögge-Bönen kassierte die Truppe von Thomas Steinhoff eine herbe, aber letztlich „auch in der Höhe verdiente Niederlage“, wie der SVE-Trainer freimütig zugab. Dabei hatte es rund 40 Minuten ganz anders ausgesehen.

Sonntag, 30.04.2017, 17:04 Uhr

Wieder eine Niederlage gab es für Sebastian Supenkamp und die Dolberger Landesliga-Handballer beim RSV Altenbögge-Bönen.
Wieder eine Niederlage gab es für Sebastian Supenkamp und die Dolberger Landesliga-Handballer beim RSV Altenbögge-Bönen. Foto: ms

Beide Teams hatten im direkten Duell eine Menge zu verlieren. Für die Dolberger geht es weiterhin darum, die letzten noch nötigen Punkte einzusammeln, um den Ligaverbleib zu sichern. Bei den Hausherren dagegen stand die Mannschaft in der Pflicht, nachdem sie zuvor mehr oder weniger direkt für die Trennung von Coach Mike Rothenpieler gesorgt hatte.

Nachdem diesem – offenbar auf Willen des Teams – die Zusammenarbeit für die kommende Saison aufgekündigt worden war, hatte er sein Amt sofort niedergelegt. Für ihn übernahmen Florian Warias und Tino Stracke als Spielertrainer. „Wir wussten das natürlich alles und waren darauf vorbereitet, dass es nicht unbedingt leichter für uns werden würde“, sagte SVE-Trainer Steinhoff .

Nervöser Beginn: Nur zwei Tore nach acht Minuten

Beiden Teams sah man dann zu Beginn ihre Nervosität deutlich an. Nach fast acht Minuten stand es aufgrund etlicher Fehlwürfe noch 1:1. Danach setzte sich der RSV zunächst auf 3:1 ab, Dolberg glich aber umgehend zum 4:4 (14.) aus. Die Partie nahm nun Fahrt auf und zur Pause führte Altenbögge-Bönen mit 10:7.

Die zweite Hälfte jedoch begann vielversprechend für die Gäste, die mit einer offensiveren 4:2-Deckung Erfolg hatten und zum 10:10 (32.) sowie zum 14:14 (39.) ausglichen. „Leider haben wir es insbesondere nicht geschafft, bei Ballgewinnen die einfachen Tore zu machen“, so Steinhoff. Das war der Knackpunkt, denn genau das machten die Hausherren besser. Die zogen zum 19:15 (45.) und 22:16 (49.) vorentscheidend davon und gaben ihren Vorsprung bis zum Ende nicht mehr ab.

Glück für Dolberg: Verfolger Gladbeck 2 verlor am Sonntagabend denkbar knapp mit 26:27 beim ASC Dortmund und bleibt damit weiterhin vier Punkte hinter dem SVE .

SVE: Muer, Mächling – M. Weghake (1), Griese, Glaubitz (1), Bußmann (6), Manzatto-Bakalorz, P. Weghake (2), Johannwiemann (1), Senf, Taubitz (1), Supenkamp (7/2), Scheel (3), Heißt (1).

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