Handball: Herren-Landesliga
Kalkulierbares Risiko? Ahlener SG 2 erwartet PSV Recklinghausen

Ahlen -

Auf dem Weg zum Klassenerhalt bekommt es die Ahlener SG 2 nun mit dem PSV Recklinghausen zu tun. Trainer Thorsten Szymanski hat den Gegner genau studiert und macht dem Spitzenreiter eine Kampfansage.

Freitag, 24.03.2017, 11:03 Uhr

Im Hinspiel hielten Carsten Funke und die ASG 2 gegen Recklinghausen lange gut mit.
Im Hinspiel hielten Carsten Funke und die ASG 2 gegen Recklinghausen lange gut mit. Foto: ms

Der 34:32-Heimsieg gegen Westfalia Herne war wichtig für die Zweitvertretung der Ahlener SG . Gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt war der Erfolg aber nicht. Je nach Abstiegskonstellation in der 3. Liga könnten bis zu drei Vereine aus der Landesliga den Gang nach unten antreten. Auf den Viertletzten könnte im schlimmsten Fall auch noch die Relegation warten.

Ein Szenario, auf das Thorsten Szymanski und seine Mannschaft gerne verzichten möchten. „Es bringt aber nichts, den Rechenschieber rauszuholen. Wir haben jetzt zwar zwei schwere Spiele, aber trotzdem sollten wir daraus zwei Punkte holen“, sagt der ASG-Übungsleiter.

Zwei Topteams warten

Den ersten Versuch startet seine Sieben beim Spitzenreiter PSV Recklinghausen . Die Woche darauf wartet der Tabellenzweite Borussia Höchsten. Aufgrund der starken Leistung im Hinspiel, das die ASG nur hauchdünn mit 26:27 verlor , rechnet sich Szymanski gegen den Titelfavoriten durchaus Chancen aus.

„Damals hatten wir Recklinghausen am Rande einer Niederlage und konnten das Spiel über weite Strecken offen gestalten, weil wir mit unserer 6:0-Abwehr lange Zeit sehr gut ausgesehen haben“, ruft Szymanski in Erinnerung. Drei Videos mit Auftritten des PSV hat der ASG-Trainer in dieser Woche studiert, um dessen Code zu entschlüsseln. Wichtig sei es, vor allem Dariusz Nowaczyk an die Kette zu legen. „Ich bin mir noch unschlüssig, welche taktischen Mittel wir anwenden werden“, sagt Szymanski. Eines verspricht er aber schon jetzt vollmundig: „Wir werden ein Risiko eingehen, das steht mal fest.“

Verzichten muss er bei diesem gewagten Unterfangen auf Torwart Mats Reckzügel, der wegen eines Kniescheibenhochstands und einer Innenbanddehnung zwei bis drei Wochen ausfällt. Studienbedingt müssen zudem Moritz Schertl und Lukas Hinterding passen.

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