Handball: Herren-Landesliga
SVE Dolberg vor erstem von zwei Endspielen um Klassenerhalt

Dolberg -

Den Endspurt in der Landesliga haben sie sich deutlich entspannter vorgestellt. Weil die Dolberger Handballer es aber verpasst haben, den Klassenerhalt frühzeitig klarzumachen, stehen sie nun vor zwei Endspielen. Gegen das Schlusslicht TuS Ickern in einer Woche wird es dabei nicht einfacher als jetzt gegen den Meister PSV Recklinghausen, glaubt Thomas Steinhoff.

Freitag, 05.05.2017, 10:05 Uhr

Alles top? Thomas Steinhoff hofft am Samstag darauf.
Alles top? Thomas Steinhoff hofft am Samstag darauf. Foto: ms

Jetzt haben sie den Salat. Seit Wochen wollen die Dolberger Landesliga-Handballer schon den Klassenerhalt eintüten. Und genauso lange geht es bei diesem Vorhaben eher schleppend voran. Zuletzt verpasste die Mannschaft von Thomas Steinhoff beim RSV Altenbögge-Bönen den Sieg recht deutlich (23:31). Deshalb wird es nun im Schlussspurt womöglich eng. Genau zwei Chancen hat die Eintracht noch. Die Gegner könnten nicht unterschiedlicher sein.

Denn wie es der Spielplan so will, bekommt sie es zunächst an diesem Samstag zu Hause mit dem Spitzenreiter PSV Recklinghausen zu tun, eine Woche später dann auswärts mit dem Schlusslicht TuS Ickern . Da überrascht die folgende Aussage von Thomas Steinhoff ein bisschen: „Ich hoffe, dass wir schon gegen Recklinghausen das Ruder rumreißen, denn gegen Ickern wird es nicht einfacher!“

Ich traue meiner Mannschaft alles zu, auch den Spitzenreiter zu schlagen.

SVE-Coach Thomas Steinhoff

Normalerweise müsste man dem SVE-Coach da glatt widersprechen, aber ein paar gewichtige Argumente sprechen tatsächlich für seine These. Erstens könnte die Partie in Ickern, wenn der Verfolger aus Gladbeck weiterhin aufschließt, für den SVE zu einem Alles-oder-nichts-Spiel werden – mit entsprechendem Nervenflattern. Vier Punkte muss der VfL zwar aufholen, dann aber hat er den direkten Vergleich auf seiner Seite. Zweitens ist die Auswärtsbilanz der Dolberger in dieser Saison gelinde gesagt suboptimal. Drittens hat ebendieser vermeintlich so schwache TuS Ickern gerade die 2. Mannschaft der Ahlener SG mit 34:25 abgefrühstückt.

Die Steinhoff-Sieben tut also wohl gut daran, schon gegen Recklinghausen alles aus der Tube rauszudrücken, was noch drin ist. „Es wird ein langer, steiniger Weg. Aber ich traue meiner Mannschaft alles zu, auch den Spitzenreiter zu schlagen“, sagt der Trainer.

Anwurf: Samstag, 19.15 Uhr; Dolberger Mehrzweckhalle

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