Handball: Herren-Landesliga
SVE Dolberg nun doch vor ungewolltem Abstiegsfinale

Dolberg -

Beim TuS Ickern wird es für die Dolberger Landesliga-Handballer kommende Woche um die Wurst gehen: den Klassenerhalt. Denn wie befürchtet hatte die Eintracht gegen den Spitzenreiter PSV Recklinghausen keine Schnitte und braucht nun wohl noch zwei Punkte, um den hartnäckigen Verfolger aus Gladbeck auf Distanz zu halten.

Sonntag, 07.05.2017, 17:05 Uhr

Ausgebremst wurden Adrian Heißt und die Dolberger Handballer vom Spitzenreiter PSV Recklinghausen.
Ausgebremst wurden Adrian Heißt und die Dolberger Handballer vom Spitzenreiter PSV Recklinghausen. Foto: Jörg Toppmöler

Es kam, wie es kommen musste: Der PSV Recklinghausen , der überragende Meister der Landesliga , war (mindestens) eine Nummer zu groß für die Dolberger Herren. Die machten es eine Viertelstunde lang ziemlich gut, mussten dann aber doch die Segel streichen gegen die deutlich höhere Qualität der Gäste und unterlagen schließlich mit 23:33. Weil Verfolger Gladbeck 2 dann auch noch mal eben den Tabellenvierten aus Dorstfeld mit 33:20 putzte, muss die Steinhoff-Sieben nun wohl in der kommenden Woche, im allerletzten Saisonspiel, noch einmal punkten. Es wird das ungewollte Finale um den Klassenerhalt.

SVE Dolberg führt erste Viertelstunde

Das hätte die Eintracht mit einem Sieg gegen den Polizeisportverein verhindern können. Daran aber war kaum zu denken. Immerhin eine Viertelstunde lag die Steinhoff-Sieben vorne, führte mit 3:1, 5:2 und 7:4. „Wir haben versucht, alles zu unterbinden, was die ausmacht. Und das hat auch erst sehr gut geklappt“, so Steinhoff. Vor allem sei es darum gegangen, die beiden überragenden Rückraumschützen des PSV aus dem Spiel zu nehmen, indem man sie früh attackiert.

Handball Herren-Landesliga: SVE Dolberg - PSV Recklinghausen

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PSV Recklinghausen mit Sieben-Tore-Lauf

Das klappte wie gesagt zunächst gut, dann aber nicht mehr, weil sich die Gäste darauf eingestellt hatten. „Außerdem sind die beiden Rückraumleute zwei Meter groß und können aus zwölf Metern draufknallen – das ist einfach verdammt schwer zu verteidigen“, so der SVE-Trainer.

Den Klassenunterschied zwischen beiden Teams sah man nach dem erstmaligen Ausgleich zum 8:8 (16.). Denn nachdem es kurz noch bis zum 10:10 bei Augenhöhe blieb, machten die Recklinghausener danach kurzen Prozess und sorgten mit einem Sieben-Tore-Lauf zum 17:10 (29.) auch schon für die Vorentscheidung.

„In der zweiten Hälfte haben wir noch einmal alles probiert, aber ab der 35./40. Minute hat man schon gemerkt: Das wird heute nichts mehr“, sagte Steinhoff. „Immerhin haben wir uns nicht hängen lassen.“

In Ickern geht’s nun um die Wurst

Nun also geht es am kommenden Wochenende beim Schlusslicht TuS Ickern um die Wurst. Mit einem Sieg sind die Dolberger nun definitiv gerettet, weil dank des Ahlener Klassenerhalts in der 3. Liga der viertletzte Platz definitiv ausreicht, um drin zu bleiben.

– SVE: Muer, Mächling – M. Weghake (1), Griese (3/2), Bußmann (4), Scheel (1), P. Weghake (4), Johannwiemann (3), Senf (2), Taubitz, Glaubitz (2), SUpenkamp (1), Heißt (2).

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