Radsport
Bleibt das Lambert-Gombert-Rennen dauerhaft in Dolberg?

Ahlen -

Der Rundkurs in Dolberg, er kam super bei den rund 350 Teilnehmern des Lambert-Gombert-Rennens an. Daher erwägen die Radsportfreunde Ahlen nun eine Umzug ins Lambertidorf. Der aber hätte nicht nur Vorteile.

Dienstag, 09.05.2017, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.05.2017, 05:00 Uhr
Weiterhin in Ahlen bleiben oder dauerhaft nach Dolberg umziehen? Die Radsportfreunde Ahlen haben für beide Standorte gute Argumente.
Weiterhin in Ahlen bleiben oder dauerhaft nach Dolberg umziehen? Die Radsportfreunde Ahlen haben für beide Standorte gute Argumente. Foto: René Penno

Die Radsportfreunde Ahlen können organisieren. Das haben sie in der Vergangenheit oft bewiesen. Jahrelang richteten sie die Auftaktetappe der Müns-terland-Tour für Junioren aus. Der Münsterland-Giro war schon zu Gast in Ahlen, und dann ist da auch noch das Lambert-Gombert-Gedächtnisrennen , das es so lange gibt wie den Verein.

Nun, zum 50. Geburtstag, ist in diesem Traditionsrennen die Landesmeisterschaft NRW aufgegangen. Dafür wechselten die Ahlener den Ort: Vom Zechengelände in der Wersestadt ging es nach Dolberg. Dort haben sie einen selektiven Rundkurs gefunden. 4,7 Kilometer lang, auf den ersten Blick nicht besonders schwer. Das aber täuschte, wie die Rennen später zeigten. „Das ist super angekommen“, sagte der RSF-Vorsitzende Thorsten Riepl und war zufrieden mit dem Renntag. 350 Fahrer begrüßten er und sein Team am Dillweg. Das ist eine ordentliche Zahl, auch weil „wir Glück mit dem Wetter hatten“, so Riepl.

Tolle Stimmung am Rundkurs

Nach einem reibungslosen Ablauf stellte sich die Frage, vielleicht dauerhaft nach Dolberg zu wechseln. Thorsten Riepl zögerte mit der Antwort, war etwas nachdenklich. Die Kosten seien höher und „der Aufwand sehr viel größer als an der Zeche“, nannte der Vorsitzende Gründe, die dagegen sprechen. Aber auch ihm blieb nicht die tolle Stimmung am Rundkurs verborgen.

Radsport: 50. Lambert-Gombert-Rennen

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In den Vorgärten waren Tische und Stühle aufgebaut, es gab Grillgut und Kuchen. Man kam zusammen, um anzufeuern. Zum Hauptrennen glich die Zielgerade einer kleinen Partymeile. Ein Punkt, der Thorsten Riepl zumindest zum Nachdenken anregte. „Wenn die Dolberger Ja sagen“, meinte der RSF-Chef – vielleicht geht ja was. Denn auch die Teilnehmer fanden gut, was die Radsportfreunde auf die Beine gestellt hatten. Der Kurs war anspruchsvoll, aber fair. Einer Meisterschaft wie dieser würdig.

Zuverlässige Arbeit abgeliefert

Lob gab es dafür auch von höchster Stelle. Stefan Rosiejak, der Geschäftsführer des Radsportverbandes NRW, bedankte sich nicht nur für die Ausrichtung der Meisterschaft, sondern für die vielen Austragungen der vergangenen Jahre.

Ein Dankeschön und zum 50. Geburtstag einen Scheck für die Vereinskasse gab’s zudem noch vom Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der sich am Sonntag persönlich von der Arbeit der Radsportfreunde überzeugte. Die hatten auch bei der Ausrichtung der NRW-Meisterschaft wie gewohnt zuverlässig abgeliefert.

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