Fußball: Kreisliga B Beckum
Bei Aramäer Ahlen gibt es für Christian Maschinski noch viel zu tun

Ahlen -

Nach einem Jahr Pause steht Christian Maschinski nun auf der Kommandobrücke bei Aramäer Ahlen. Der neue Trainer ist sehr ehrgeizig, hat aber auch schon mit einigen Problemen Bekanntschaft gemacht.

Mittwoch, 02.08.2017, 05:08 Uhr

Christian Maschinski steht bei Aramäer Ahlen vor keiner leichten Aufgabe. In der Vorbereitung fehlen dem B-Kreisligisten immer wieder wichtige Spieler.
Christian Maschinski steht bei Aramäer Ahlen vor keiner leichten Aufgabe. In der Vorbereitung fehlen dem B-Kreisligisten immer wieder wichtige Spieler. Foto: Henning Wegener

Viel Lob, viel Arbeit – Christian Maschinski steht als neuer Trainer von Aramäer Ahlen vor keiner ganz einfachen Aufgabe.

Dabei hatten ihn die Verantwortlichen des Vereins nach der ersten Kontaktaufnahme schnell überzeugt: „Ich habe selten so nette Gespräche geführt wie mit den Leuten hier. Nach einem Jahr Babypause habe ich jetzt wieder richtig Bock gehabt“, berichtet der Übungsleiter, der zuletzt von 2014 bis 2016 beim A-Ligisten SuS Enniger tätig war.

Durchwachsene Vorbereitung

Allerdings musste Maschinski in den ersten Wochen bereits feststellen, dass längst nicht alles reibungslos verläuft. „Die Vorbereitung war bislang sehr durchwachsen. Wir haben immer wieder viele Ausfälle durch Verletzungen, Urlaubszeit oder Studium. Dementsprechend waren auch die Testspielergebnisse.“

In vier Partien gegen den SSV Hamm (3:6), den BV 09 Hamm 2 (1:4), die Beckumer Spielvereinigung 3 (2:4) und den SV Neubeckum (1:7) setzte es gleich vier Niederlagen. „Wenn alle da sind, haben wir eine relativ gute Truppe. Aber bei uns ist ganz viel Wenn und Aber“, betont der Trainer. Ein klares Saisonziel habe er zumindest in puncto Tabellenplatzierung deshalb nicht formuliert. Stattdessen gehe es darum, eine Einheit zu formen. „Wir wollen als Team enger zusammenrücken“, erklären Maschinski und Geschäftsführer Thomas Tunc .

Schmerzhafte Abgänge

Personell musste Aramäer einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Torhüter Recep Tas (TSC Hamm), Marcel Starkmann (aus privaten Gründen nach Soest gezogen) und Ali Shaibu, der sich voraussichtlich einem höherklassigen Verein im Aachener Raum anschließend wird, haben die Mannschaft verlassen. „Das war unser Gerüst und tut uns deshalb brutal weh“, beklagt Tunc. Zudem haben weitere Leistungsträger wie Stefan Wegmann oder Maik Fohrmann immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Demgegenüber stehen mit Mustan Mutlu (Vorwärts Ahlen), Thomas Tunc (Vorwärts A-Junioren), Stefan Cosut, Muhammed Cetin (beide ASG 2) und Christian von Bychowski (vereinslos) allerdings immerhin auch fünf Neuzugänge.

Trotzdem hält sich Geschäftsführer Tunc wie in den vergangenen Jahren mit einer genauen Prognose zurück: „Wir sind ein bescheidener Verein und sagen dazu deshalb nichts.“ Teambuildingmaßnahmen sollen zunächst einmal im Vordergrund stehen.

Auf seinen neuen Trainer hält Tunc große Stücke: „Ein junger Trainer mit Visionen ist immer gut. Christian legt sehr viel Wert auf Disziplin. Ich bin sehr zuversichtlich.“ Hervorheben wolle er aber auch noch mal die Arbeit von Maschinskis Vorgänger Peter Kriesche: „Wir sind ihm sehr dankbar dafür.“

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