Turnen: Gau-Jugend-Mannschaftswettkampf in Ahlen
Diese Mädels sind fit vom Zeh bis in die Fingerspitzen

Ahlen -

Fast 500 Turnerinnen waren jüngst beim Gau-Jugend-Mannschaftswettkampf in Ahlen zu Gast. Ausrichter TV Einigkeit sicherte sich eine Goldmedaille. Für eine Rettungstat sorgte unterdessen der Hallenwart.

Montag, 13.11.2017, 15:11 Uhr

Mailin Heumann am Stufenbarren. Die Turnerin des TV Einigkeit Ahlen sorgte mit ihren Mannschaftskolleginnen in der B-Klasse für eine Goldmedaille.
Mailin Heumann am Stufenbarren. Die Turnerin des TV Einigkeit Ahlen sorgte mit ihren Mannschaftskolleginnen in der B-Klasse für eine Goldmedaille. Foto: René Penno

Für zwei Tage haben die Turner die Friedrich-Ebert-Halle übernommen. Der TV Einigkeit Ahlen war am vergangenen Wochenende Gastgeber des Gau-Jugend-Wettkampfs für Mannschaften, zum ersten Mal wieder nach über 30 Jahren. Statt fliegender Handbälle, Schweiß und Dramatik gab es auf der Platte Akrobatisches zu bewundern.

Elegant und konzentriert absolvierten die 487 Nachwuchs-Turnerinnen aus dem Hellweg-Märkischen Turngau ihre Übungen. Gefragt waren Körperhaltung und -spannung, Ausdruck und Ausführung. Die Wettkampfrichter achteten auch bei den ganz Kleinen auf kleinste Details vom Zeh bis in die Fingerspitzen. Das alles floss in die Wertungspunkte ein.

Gold in der B-Klasse

Richtig viele räumten in allen Klassen auch die Ahlenerinnen ab. In der B-Klasse, ein wenig überraschend, gab es einen Sieg. Mit 134,85 Punkten gewann der TV Einigkeit vor dem TV Hörde (128,30) und dem TuS Holzen Sommerberg (123,65).

„Das war sogar deutlich, ein sensationeller Abstand“, sagte TVE-Turnwart Martin Klabunde . „Die Mädchen können eigentlich noch mehr“, fügte Trainerin Heidi Schüsseler hinzu. „Aber damit haben wir nicht gerechnet.“

Turnen: Gaujugend-Mannschaftswettkampf in Ahlen

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  • Foto: TVE Ahlen
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Ausschlaggebend waren am Ende die Leistungen am Boden: Carolin John, Emma Kräutner, Leah Böhle und Malin Heumann punkteten hier durchweg hoch, nachdem sie sich am Sprung und auf dem Schwebebalken bereits einen kleinen Vorsprung erarbeitet hatten. Nur am Barren schwächelten sie etwas, das aber konnte die Konkurrenz nicht ausnutzen. So gab es am Samstagabend für das Ahlener Quartett Goldmedaillen.

Patzer am Schwebebalken

Ein Punkt dagegen fehlte zuvor den Turnerinnen der C-Klasse. Ausgerechnet am Schwebebalken patzten sie. „Ein Sturz weniger und es hätte reichen können“, urteilte Heidi Schüsseler. Ein Sturz entspricht einem Punkt Abzug.

Weil sie aber am Barren und am Boden wieder viele Zähler sammelten, wurde die Aufholjagd mit Platz vier belohnt. „Die anderen Geräte waren alle hervorragend“, konnte sich Schüsseler die kleinen Schwächen zum Auftakt am Balken nicht erklären. Den Sieg holten sich die Turnerinnen aus Bockum-Hövel.

Platz vier gab es auch für die Ahlener Mannschaft der D-Klasse, die zweite Riege landete auf Rang neun. In der E-Klasse gab es noch einen fünften Rang, die ganz jungen Turnerinnen der F-Klasse schlossen ihren Wettkampf als Siebte ab. Fünfte wurden dagegen Julia Schüsseler, Olivia Gunnemann, Maja Huerkamp und Jana Sudholt in der A-Klasse. „Die Mädels haben wirklich toll geturnt. An Boden, Balken und Sprung haben sie Bestwertungen erreicht“, lobte Martin Klabunde .

Rettungstat vom Hallenwart

„Wir sind absolut zufrieden“, sagte Martin Klabunde mit einem Blick auf die Ergebnisse. Aber nicht nur sportlich lief es rund, auch die Halle war an beiden Tagen gut gefüllt. Thorsten Kräutner, der Vorstandssprecher des TV Einigkeit, fand es in der Ebert-Halle „einfach nur klasse.“

Der tolle Sport, die vielen Zuschauer, vor allem aber die Freude und der Spaß am Turnen waren rübergekommen. Einen großen Beitrag zur Veranstaltung, die bis zum Sonntagabend dauerte, leisteten auch die Eltern und die Turnerinnen der Gau-klasse, die an der Kuchentheke jede Menge zu tun hatten. Der TV Einigkeit sah sich demnach für seinen großen Aufwand belohnt: Denn fast alle Geräte mussten vorab erst in die Friedrich-Ebert-Halle gebracht werden .

Eine Rettungstat vollbrachte derweil Hallenwart Bogdan Szklarski, als er einer kleinen Dortmunder Turnerin das Kuscheltier wiederbeschaffte, das unter die ausgefahrene Tribüne gefallen war. Es war also ein Happy End auf ganzer Linie.

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