Fußball: „Weißer Brasilianer“ bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“
Die Stammkneipe muss warten: Ansgar Brinkmann zieht ins RTL-Dschungelcamp

Ahlen -

Er ist ein bundesweites Phänomen: Ansgar Brinkmann. Seine Popularität dürfte der „weiße Brasilianer“ nun noch deutlich steigern: Er zieht im Januar ins RTL-Dschungelcamp. Einer wie er scheint für die Sendung wie gemacht.

Freitag, 15.12.2017, 17:22 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 15.12.2017, 13:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 15.12.2017, 17:22 Uhr
Eine Rutschpartie hat Ansgar Brinkmann in seinem Leben schon manches Mal erlebt. Ab Januar kämpft sich der ehemalige Fußball-Profi als RTL-Kandidat durchs Dschungelcamp.
Eine Rutschpartie hat Ansgar Brinkmann in seinem Leben schon manches Mal erlebt. Ab Januar kämpft sich der ehemalige Fußball-Profi als RTL-Kandidat durchs Dschungelcamp. Foto: imago/Hentschel

Versucht man Ansgar Brinkmann vergeblich telefonisch zu erreichen, meldet er sich vom Band. „Bin bis 5 Uhr früh in meiner Stammkneipe zu erreichen.“ So soll die Ansage des Anrufbeantworters lauten.

Man macht sich nicht der Lüge verdächtig, wenn man behauptet, dass Brinkmann ab Mitte Januar vorerst weder daheim noch in seiner Stammkneipe zu erreichen ist. Denn der „weiße Brasilianer“ nimmt dann an der zwölften Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ teil. RTL schickt einmal mehr ein Dutzend (mehr oder weniger) prominente Kandidaten in den australischen Urwald. Mit dabei ist diesmal eben auch Ansgar Brinkmann.

Die Dschungelcamper 2018

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  • Ansgar Brinkmann:

    Der „Weiße Brasilianer“ sorgte mit seinen Eskapaden oft für Schlagzeilen. Zusammen mit anderen Promis wird der Kult-Fußballer Anfang 2018 an der neuen Staffel „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“ teilnehmen.

    Foto: dpa/ Thomas Eisenhuth
  • Natascha Ochsenknecht:

    Natascha Ochsenknecht wurde durch ihre Ehe mit dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht bekannt. Auch sie wird 2018 im Dschungel campen.

    Foto: dpa/ Jens Kalaene
  • Tatjana Gsell:

    Die deutsche Schauspielerin und Ex-Ehefrau von Schönheitschirurg Fran Gsell nahm an verschiedenen Fernsehformaten wie „Big Brother“ und „Promi-Frauentausch“ teil.

    Foto: dpa/Z1008 Jens Kalaene
  • Daniele Negroni:

    Daniele Negroni ist ein deutscher Sänger italienischer Herkunft, der durch die neunte Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" bekannt wurde, in der er den zweiten Platz belegte.

    Foto: dpa/Matthias Hiekel
  • Sandra Steffl:

    Auch Schauspielerin Sandra Steffl, die Filme wie „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ sowie viele Fernseh- und Comedyproduktionen drehte, wird in den australischen Dschungel reisen.

    Foto: dpa
  • Alex Jolig:

    Der deutsche Schauspieler nahm an der allerersten Staffel „Big Brother“ im Jahr 2000 teil. 

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  • David Friedrich:

    David Friedrich ist ein deutscher Schlagzeuger und Musiker. Er gewann die vierte Staffel von „Die Bachelorette“.

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  • Sydney Youngblood:

    Der Musiker Sydney  Youngblood wurde Ende der 1980er Jahre mit „If Only I Could“ bekannt.

    Foto: dpa
  • Guiliana Farfalla:

    Transgender-Model Guilana Farfalla wurde als Teilnehmerin der Castingshow “Germanys Next Topmdel” bekannt.

    Foto: dpa
  • Jenny Frankhauser:

    Die deutsche Schlagersängerin und Halbschwester von Daniela Katzenberger war im August 2016 mit ihrer Debüt-Single „Die Zeit steht still“ eine Woche in den deutschen Singlecharts.

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  • Matthias Mangiapane:

    Auch Matthias Mangiapane zieht in den Dschungel ein. Er nahm an Reality-TV-Formaten wie „Ab ins Beet!“ und „Hot oder Schrott“ teil.

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  • Tina York:

    Die Schlagersängerin hatte ihren größten Erfolg 1874 mit dem Titel „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“.

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Ein bewegtes Leben

Noch am Freitag hielt sich Brinkmann gegenüber „Reviersport“ bedeckt: „Ob ich dabei bin? Das weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal, was ich in zwei Stunden mache.“ Schließlich gab RTL jedoch sein Aufgebot für die neuste Auflage des Dschungelcamps bekannt.

Auf Ansgar Brinkmann und seine Leidensgenossen – unter anderem ziehen auch diverse RTL-Castingshow-Kandidaten mit in den Urwald – warten dann wieder eine Reihe von Dschungelprüfungen, deren Niveau knapp über der Grasnarbe liegen. Insekten oder Tierhoden essen, zählt dann noch zu den appetitlicheren Aufgaben.

Ansgar Brinkmann – der weiße Brasilianer: Seine Karriere in Bildern

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Brinkmann, der in seiner Karriere 59 Bundesliga-Spiele und 316 Partien in der 2. Liga für namhafte Clubs Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld, Dynamo Dresden, Mainz 05, den VfL Osnabrück, Preußen Münster und auch RW Ahlen bestritt, ist allerdings hart im Nehmen. Und der „weiße Bielefelder“ ist nicht nur als Sprücheklopfer, sondern auch als Raubein bekannt.

Mehrfach war der 48-Jährige in Straftaten verwickelt, hatte wegen Körperverletzung Ärger mit der Justiz. Im Bielefelder Gerichtssaal nahm Brinkmann seinerzeit im Rentier-Pulli nehmen seinem Rechtsanwalt Platz. Positive Schlagzeilen schrieb der Wahlbielefelder bei der Veröffentlichung seines Buchs „Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich“ und mit seiner Radio-Kolumne „Der weise Brasilianer“.

Hohe Gage lockt nach Australien

Darüber hinaus ist Brinkmann Pate des Kinderhospiz Bethel – und er schnürte auch schon bereitwillig für seinen Ex-Club RW Ahlen im Rahmen zweier Benefizspiele die Stiefel.

Im Januar wartet nun auf Ansgar Brinkmann eine ganz neue Herausforderung in seinem von Herausforderungen nicht armen Leben im Dschungelcamp. Dabei dürfte er ähnlich gut wie zu Profi-Zeiten verdienen. Die Teilnehmer sollen Gagen zwischen 40 000 und 200 000 Euro erhalten. Ein durchaus reizvolles Salär.

Als ehemaliger Kicker befindet sich der „weiße Brasilianer“ derweil in guter Gesellschaft. Vor ihm wohnten bereits Eike Immel, „kleines, dickes“ Ailton, Thorsten Legat und zuletzt Thomas Häßler im australischen Urwald. Zum Dschungelkönig hat es von ihnen bislang niemand geschafft.

Aber wenn einer das Zeug dazu haben dürfte, dann wohl Ansgar Brinkmann.

Thorsten Legats zehn lustigste Sprüche

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  • Egal was Thorsten Legat sagt oder macht, irgendwie sorgt der Ex-Dschungelcamp-Bewohner damit für Aufsehen. Am Sonntag hat Legat völlig überraschend den Rücktritt als Trainer des FC Remscheids erklärt. 

    Der einstige Bundesligaprofi trat nach dem 0:1 des Landesligisten gegen den ESC Rellinghausen mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. „Ich möchte etwas kundgeben, was ich mir sehr gründlich überlegt habe. Aufgrund der letzten Monate und Tumulte, was ich in dieser Art und Weise in 15 Jahren als Trainer noch nie erlebt habe: Ich mache Platz für jemand anders“, sagte Legat am Sonntag auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie.

    Der 47 Jahre alte exzentrische Coach, der zuletzt auch als Teilnehmer der RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ für Schlagzeilen gesorgt hatte, zog damit die Konsequenz aus der anhaltenden sportlichen Talfahrt seiner Mannschaft. „Ich behaupte einfach mal: Wenn wir alle hier zusammengearbeitet hätten und sich nicht - auf Deutsch gesagt - verpisst hätten, dann stünde der FC Remscheid ganz woanders“, kommentierte er seinen Entschluss.Laut „ Bild“ versuchten seine Spieler danach vergeblich, ihn zum Bleiben zu überreden. Legat hatte den Job Ende September 2015 angetreten. Die Remscheider kämpfen in der Niederrhein-Landesliga gegen den Abstieg.

    Wir haben die besten Sprüche des gebürtigen Bochumers gesammelt.

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