Leichtathletik
Erneute Hallenbestzeit für Dennis Biederbick

Ahlen -

Für Dennis Biederbick geht es weiter bergauf. Beim letzten Test vor den deutschen Hallenmeisterschaften legte der 20-Jährige erneut eine persönliche Hallenbestzeit über 800 Meter hin. Eigentlich hätte der Ahlener aber noch schneller sein wollen.

Dienstag, 13.02.2018, 16:02 Uhr

Langsam bergauf geht es für Dennis Biederbick. In Erfurt erzielte der Ahlener 800-Meter-Läufer eine neue Hallenbestzeit, war damit aber noch nicht zufrieden.
Langsam bergauf geht es für Dennis Biederbick. In Erfurt erzielte der Ahlener 800-Meter-Läufer eine neue Hallenbestzeit, war damit aber noch nicht zufrieden. Foto: Danny Schott

Das „Erfurt Indoor 2018“ war erst sein zweiter Wettkampf über diese Distanz in der aktuellen Wintersaison. Mit 1:49,54 Minuten verbesserte sich der Ahlener im Vergleich zu seinem Saisoneinstieg vor zwei Wochen am selben Ort zwar deutlich, vorher geplant war dennoch ein besserer Rennverlauf und eine schnellere Zeit.

„Geplant war, dass wir uns direkt hinter Jan (Anm. d. Red.: Tempomacher Jan Riedel) hängen“, berichtete Dennis Biederbick . Dieser Plan ging jedoch nicht auf: Marius Probst vom TV Wattenscheid lief taktisch klug und bremste das Feld zunächst etwas aus. Bei einer 400-Meter-Durchgangszeit von 52 Sekunden klaffte zwischen Biederbick und dem Tempomacher Jan Riedel (Dresdner SC 1898) eine fünf bis zehn Meter große Lücke.

„Auf den letzten 200 Metern hat Marius mich dann zersägt und gefressen, aber that’s racing“, so Biederbick. Der U23-Europameister über 1.500 Meter setzte sich schließlich ebenfalls mit persönlicher Bestzeit von 1:47,33 Minuten durch. Auf den letzten Metern musste Biederbick auch noch dem aktuellen deutschen U20-Meister Constantin Schulz vom LC Cottbus knapp den Vortritt lassen, sodass der Ahlener im Trikot des Wiesbadener LV letztlich auf dem dritten Platz landete.

Nichtsdestotrotz zeigt die Leistungskurve für den 800m-Spezialisten mit Blick auf die deutschen Meisterschaften am Wochenende weiter in die richtige Richtung: „Es geht im Moment nur langsam bergauf, aber immerhin bergauf“, sagt Biderbick, der sich 2017 mit Verletzungen plagte.

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