Handball: Damen-Landesliga
Ahlener SG macht es spannend gegen die TSG Harsewinkel

Ahlen – Nach der hohen Niederlage in der Vorwoche haben es die Landesliga-Handballerinnen der Ahlener SG diesmal besser gemacht. Ein Spaziergang war allerdings auch das Heimspiel gegen die TSG Harsewinkel nicht. Erst Sekunden vor dem Ende fiel die Entscheidung.

Sonntag, 06.05.2018, 16:05 Uhr

Auszeit: Dogan Aydogdu fand in der Schlussminute die passenden Worte.
Auszeit: Dogan Aydogdu fand in der Schlussminute die passenden Worte. Foto: Lars Gummich

Die Worte, die ASG-Trainer Dogan Aydogdu am Samstag in der Schlussminute des Heimspiels gegen die TSG Harsewinkel an seine Spielerinnen gerichtet hat, haben ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt. „Ich habe gesagt, dass wir das jetzt clever ausspielen müssen, um noch die Bude zu machen“ verriet er später. 21 Sekunden nach dem Ende der Auszeit und 26 Sekunden vor der Schlusssirene gelang dann tatsächlich Kreisläuferin Katarina Ruschhaupt mit einem Kracher aus dem Rückraum für die Gastgeberinnen der Treffer zum umjubelten 30:29 (12:14)-Endstand.

ASG gerät nach gutem Start in Rückstand

Die Ahlenerinnen hatten sich zuvor gegen die TSG schwer getan. Zwar legten sie bis zum 8:8 (14.) mehrfach einen Ein-bis Zwei-Tore-Vorsprung vor, doch Harsewinkel zog immer wieder gleich und ging danach erstmals mit 9:8 und 10:8 in Führung. In den zwölf Minuten vor der Pause schien der ASG die Kontrolle über die Partie dann zu entgleiten. Phasenweise lag die Mannschaft von Dogan Aydogdu mit bis zu vier Treffern zurück (10:14/27.), ehe beim Stand von 12:14 die Seiten gewechselt wurden.

Handball Damen-Landesliga: Ahlener SG - TSG Harsewinkel

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In der zweiten Halbzeit lief die ASG zunächst zwar auch fast durchweg einem Rückstand hinterher, ließ den Gegner aber nicht weiter als mit zwei Toren entwischen. In der Schlussviertelstunde übernahmen die Ahlenerinnen dann wieder das Kommando. Beim 21:20 (46.) hatten sie erstmals in Hälfte zwei die Nase vorn und bauten sich zwischenzeitlich ein Polster von vier Treffern auf (24:20, 25:21, 26:22).

Harsewinkel lässt sich nicht abschütteln

Doch die erhoffte Vorentscheidung war es nicht. Nach vier Toren in Serie war die TSG in der 55. Minute beim 26:26 wieder gleichauf – ebenso wie beim 27:27 (56.) und beim 29:29, das 58 Sekunden vor dem Ende fiel. Doch darauf hatte Aydogdu bekanntlich eine Antwort.

ASG: Holtmann, Zimon – Lorenz (6), Colbatzky (5), Ruschhaupt (4/1), Bruland (3), Klement (3), Dodt (3/1), C, Fitzek (3), Deventer (2), Rosenthal (1), Exner, Schlautmann, S. Fitzek.

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