Reiten: Pferdeleistungsschau des RuF Ahlen
Schleifchenausbeute ist beim Reit- und Fahrverein der Lohn für gute Arbeit

Ahlen -

Sein viertägiges Turnier meisterte der Reit- und Fahrverein Ahlen mit Bravour. Die gute Nachwuchsarbeit machte sich angesichts vieler Platzierungen bezahlt. Nur eines spielte nicht immer mit.

Dienstag, 15.05.2018, 17:05 Uhr

Gruß an die Richter: Frederieke Wenning (RuF Ahlen) gewann mit Occupy Wallstreet ein Stilspringen der Klasse A.
Gruß an die Richter: Frederieke Wenning (RuF Ahlen) gewann mit Occupy Wallstreet ein Stilspringen der Klasse A. Foto: R. Penno

Ganz zum Schluss des viertägigen Turniers beim Reit- und Fahrverein Ahlen wurden die Bedingungen noch einmal ungemütlich. Gewitter und starke Regenschauer machten es vor allem den Teilnehmern im abschließenden M-Springen schwer. Das musste zwischenzeitlich gar unterbrochen werden – das Turnier endete wie es am Donnerstag begann: Mit reichlich Regen.

Zumindest für Lennert Rustemeier vom RFV Bönen und Basmach war das kein Problem: Das Paar sicherte sich wie vor einem Jahr den Sieg im M-Springen. Im Stechen ließ es Christina Körkemeyer (RV Albersloh) mit Anton sowie Volker Ehrenberg (RFV Heessen) mit Gentle hinter sich. Kira Steinschulte vom RuF Ahlen verpasste mit Chico den Sprung unter die ersten drei Plätze nur knapp, die Ahlenerin wurde Vierte.

Erfreuliche Bilanz des Ausrichters

Die Bilanz der Gastgeber war ohnehin erfreulich. Eine ganze Reihe an Siegerschlei-fen heimsten die Ahlener ein. Die (Nachwuchs-)Arbeit der vergangenen Jahre zahlt sich nun aus. Nicht nur beim heimischen Turnier, wie die Platzierungslisten der vergangenen Wochen beweisen. „Man braucht eben auch gute Trainer“, sagt Manfred Hohenhorst.

Turnier des Reit- und Fahrvereins Ahlen 2018

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Für den Vorsitzenden sind die Ergebnisse beim eigenen Turnier der Lohn für die ganze Arbeit in den zwei Jahren, seit sich der Verein neu aufgestellt hat. Vorneweg ritt auch in diesem Jahr Michaela Jordan, die mit ihren Erfolgen als Vorbild gilt: Ihren Platzierungen am Donnerstag ließ sie noch einen Sieg in der S-Dressur für Youngster (7- bis 9-jährige Pferde) am Freitag folgen. Mit Sarenza führte sie zudem die Ehrenrunde der Dressurpferdeprüfung der Klasse L an.

Gierig auf Schleifen

Dass aber auch auf die jungen Reiter Verlass ist, zeigte sich in vielen anderen Prüfungen: Sabrina Nawrot holte sich mit Del Sol die Siegerschleife der Dressurpferdeprüfung auf A-Niveau ab, ebenso erfolgreich war Maxima Hohenhorst in einer A-Dressur: mit My Valentine gewann sie, mit Whisper wurde sie Zweite vor ihrer Vereinskollegin Daniela Thiele.

Genug hatten die Ahlener aber noch lange nicht. Sie steuerten noch Mannschaftssiege in Dressur und Springen bei. Mia Löseke und Maja Möhl waren in den Dressurwettbewerben nicht zu schlagen. Frederieke Wenning gewann mit Occupy Wallstreet mit Abstand eine Stilspringprüfung der Klasse A. Etliche Siegerschleifen blieben auch im Kreisgebiet.

So entschied Lotta Plaas (RFV Warendorf) den Stilspringwettbewerb für sich, Marion Köttermann (RFV Dolberg) trug sich mehrmals in die Siegerlisten ein.

Absprache mit RFV Vornholz

Manfred Hohenhorst und sein großes Team waren auch trotz der manchmal widrigen Bedingungen wieder zufrieden. „Die Reiter haben uns die Stange gehalten“, sagte Hohenhorst. Vor allem am Donnerstag, der die Dressurreiter- und Pferde vor echte Herausforderungen stellte. „Aber das ist nun mal ein Freiluft-Sport“, so der Turnierleiter weiter. Hadern wegen des Wetters gibt’s nicht.

Das zeigte sich auch an den Teilnehmerzahlen, die auf dem Niveau der letzten Jahre lagen, obwohl auch der RFV Vornholz gleichzeitig sein Turnier ausrichtete. „Wir haben da sehr eng zusammengearbeitet“, berichtete Manfred Hohenhorst. Der Zeitplan wurde entsprechend abgestimmt, damit man sich nicht ins Gehege kommt. Das passte, sowohl in Ahlen als auch in Vornholz.

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