Leichtathletik: Westfälische Blockmeisterschaften in Hagen
Ein Wechselbad der Gefühle für die LG Ahlen

Ahlen -

Bei den Westfälischen Meisterschaften im Blockwettkampf in Hagen hat sich Alana Opitz von der LG Ahlen von ihrer Schokoladenseite präsentiert. Ihre Vereinskollegin Leonie Vandenbrück sucht dagegen noch nach ihrer Form.

Dienstag, 12.06.2018, 05:00 Uhr

Unterschiedlich gut präsentierten sich Alana Opitz (links) und Leonie Vandenbrück in Hagen.
Unterschiedlich gut präsentierten sich Alana Opitz (links) und Leonie Vandenbrück in Hagen. Foto: LG Ahlen

Die eine überraschte, die andere sucht noch nach ihrer Form: Gemischte Gefühle beherrschten die Athletinnen der LG Ahlen bei den Westfälischen Meisterschaften im Blockwettkampf in Hagen. Während Alana Opitz im Blockwettkampf Wurf der Altersklasse W14 mit ihrer Vielseitigkeit bestach und überraschend das Podest erreichte, musste sich Vorjahressiegerin Leonie Vandenbrück lediglich mit einem Top-Zehn-Platz begnügen.

Alana Opitz erzielte im Blockwettkampf Wurf nach insgesamt fünf Disziplinen 2235 Punkte und kam damit auf den Bronzerang. Überragend präsentierte sie sich dabei im Hürdensprint über 80 Meter. Mit 13,10 Sekunden unterbot sie nicht nur die Norm für die Westfälischen Einzelmeisterschaften, sondern auch den Richtwert für die Titelkämpfe auf NRW-Ebene, die am 14. und 15. Juli in Duisburg stattfinden werden.

Dämpfer für Vandenbrück

Im 100-Meter-Sprint fehlten ihr mit 13,37 Sekunden lediglich sieben Hundertstel zur NRW-Norm. „Diese wird Alana dann bei unseren Kreismeisterschaften oder den Westfälischen Einzelmeisterschaften in Angriff nehmen und unterbieten“, ist sich Trainerin Tanja Sell sicher. Mit soliden 7,75 Metern im Kugelstoßen, 4,17 Metern im Weitsprung und 17,19 Metern im abschließenden Diskuswurf unterstrich sie ihre Vielseitigkeit und machte einen starken dritten Platz perfekt.

Trainingskollegin Leonie Vandenbrück ging als amtierende Westfälische W14-Meisterin des Vorjahres in den Wettkampf. Diesmal galt es für sie, in der nächsthöheren Altersklasse Anschluss zu finden.

Im Gegensatz zu ihrer Trainingskollegin suchte sie allerdings nach ihrer Form, nachdem sie Mitte Mai bei den Münsterlandmeisterschaften in Ahlen noch mit drei Titeln in die Saison gestartet war. Mit insgesamt 2230 erzielten Punkten und dem siebten Rang musste die Athletin von Trainerin Tanja Sell in Hagen einen ersten Dämpfer in der noch jungen Sommersaison einstecken.

Spritzigkeit hat gefehlt

Nachdem Vandenbrück zunächst im Kugelstoßen mit 10,14 Metern nah an ihre persönliche Bestleistung heran gekommen war, lief es für sie in den weiteren Disziplinen alles andere als rund. „Gerade im Sprintbereich fehlte ihr die Spritzigkeit”, kommentierte Trainerin Tanja Sell. Mit 14,93 Sekunden über 100 Meter und 14,51 Sekunden über die 80 Meter Hürden blieb sie deutlich über ihrem jeweiligen Bestwert und ließ so viele Punkte liegen.

Auch im Weitsprung blieb sie hinter den Erwartungen. Durch Anlaufprobleme traf sie das Brett bei keinem der Versuche optimal und musste sich schließlich mit 4,31 Metern zufriedengeben. Mit 23,09 Metern im Diskuswurf beendete sie ihren durchwachsenen Wettkampf mit einer soliden Abschlussleistung. Zum Vergleich: Bei ihrem Vorjahressieg setzte sich Vandenbrück noch gegen Malin Böhl von der LG Wittgenstein durch.

Diesmal brachte dagegen die neue Westfälische Blockmeisterin beim erneuten Aufeinandertreffen ganze 347 Punkte zwischen sich und die Ahlenerin. „Kleine Rückschläge heißt es jetzt zu verarbeiten. Das Augenmerk liegt für Leonie auf den Westfälischen Einzelmeisterschaften“, so Sell. In Paderborn wird sie am 24. Juni in den Disziplinen Diskus, Kugel und Speer an den Start gehen. Mitte Juli kämpft Leonie Vandenbrück bei den NRW-Meisterschaften im Speerwurf in Duisburg um die Positionen.

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