Fußball: Kreisliga A Beckum
Mit viel Fleiß ginge noch mehr bei Westfalia Vorhelm

Ahlen -

Ein stark besetztes Team hat Oliver Glöden beisammen. Davon ist der Trainer von A-Ligist Westfalia Vorhelm überzeugt. „An der Qualität liegt’s nicht. Wenn alle gesund und im Training sind, können wir ganz oben mithalten“, sagt er zum Start der Vorbereitung.

Montag, 16.07.2018, 17:48 Uhr

Gute Laune hatte Westfalia Vorhelms Coach Oliver Glöden (links) beim ersten Training mit seiner Mannschaft, obwohl ihn die schwache Beteiligung störte. In den ersten Einheiten steht die Grundausdauer im Vordergrund, die Glöden mit Ball trainieren lässt (kl. Bilder).
Gute Laune hatte Westfalia Vorhelms Coach Oliver Glöden (links) beim ersten Training mit seiner Mannschaft, obwohl ihn die schwache Beteiligung störte. In den ersten Einheiten steht die Grundausdauer im Vordergrund, die Glöden mit Ball trainieren lässt (kl. Bilder). Foto: Lars Gummich

Für einen ehemaligen Profi-Fußballer wie ihn muss der Schmerz über mangelnde Trainingsbeteiligung noch etwas tiefer sitzen. Schließlich ist Oliver Glöden einen ganz anderen Zug gewöhnt, als er es bei seinen Kickern vom Dorf erwarten kann. Dass dort, wo kein Geld fließt, andere Dinge wichtiger sind als Fußball, war ihm allerdings schon vor seinem Amtsantritt bei der Westfalia im vergangenen Sommer klar. Und so übt sich Glöden nun – eine Woche nach Trainingsstart bei der TuS und mit noch sehr überschaubarer Beteiligung – im Spagat zwischen „Finger in die Wunde legen“ und Gelassenheit.

„Die Erkenntnisse halten sich eher noch in Grenzen, wenn nur ein Drittel des Kaders da ist“, sagt der hauptberufliche Erzieher. „Bisher hatte ich mehr Absagen als Leute beim Training.“ Acht, neun Mann waren es, die der 40-Jährige zu den ersten Einheiten der Vorbereitungszeit begrüßen durfte. Deutlich mehr wären ihm deutlich lieber. Daraus macht Oliver Glöden keinen Hehl. Er sagt aber auch: „Es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen. Das ist eine Baustelle, mit der wohl jeder Kreisligist zu kämpfen hat.“

Die Grundausdauer steht für Vorhelms Trainer zunächst im Vordergrund. „Ich versuche das aber eher auf dem Platz und mit dem Ball zu machen“, sagt er. Bereits am morgigen Sonntag steht zudem gegen die zweite Mannschaft der SG Sendenhorst (11 Uhr in Sendenhorst) das erste Testspiel an.

Fußball Kreisliga A Beckum: Trainingsauftakt bei Westfalia Vorhelm

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Insgesamt 28 Akteure hat Glöden (theoretisch) zur Verfügung. „Das hört sich zunächst mal gut an“, gesteht er. Allerdings weiß er aus seinem ersten Jahr in Vorhelm auch, wie schnell so ein Kader auf Normalmaß oder weniger schrumpfen kann. „In der Rückrunde hatten wir durch die vielen Verletzungen oft nur 14 Mann beim Spiel, von denen dann drei auch eigentlich gar nicht richtig gesund waren“, so Glöden.

Das sei mit ein Grund dafür gewesen, dass seine Westfalia gegen die Teams von ganz oben „zu selten erfolgreich“ war. „Andererseits haben wir gegen die unteren Teams sehr souverän unsere Punkte geholt. Das muss man positiv festhalten, denn da hatten viele andere Mannschaften Probleme.“ Am Ende sprang ein guter vierter Platz heraus.

Wie stark die Vorhelmer dieses Jahr sind, wird die Zeit zeigen. Die Zugänge stammen überwiegend aus der eigenen A-Jugend oder der zweiten Mannschaft. „Wer uns davon weiterhilft, müssen wir sehen“, sagt Glöden. Einen guten Eindruck hat bei ihm bisher Philipp Kaldewei hinterlassen, der aus der A-Jugend des SVE Heessen herübergewechselt ist. „Immer beim Training, gut am Ball und schnell", lautet Glödens Urteil.

Auf der anderen Seite hat die TuS mit dem Weggang von Torjäger Marvin Brüggemann (SV Drensteinfurt) eine große Lücke zu füllen. „Er hat letzte Saison 30 von unseren 100 Toren gemacht. Klar tut sein Weggang weh. Allerdings habe ich auch zwei, drei Jungs im Kader, die ihre 20 Tore machen können, wenn sie fit und regelmäßig beim Training sind“, glaubt der Coach.

Was also ist das Saisonziel für die kommende Spielzeit? Da hört man bei Glöden wieder einen gesunden Ehrgeiz heraus. „Man will sich immer verbessern. In der Hinsicht haben wir uns ja sogar ganz am Ende der Saison etwas Druck rausgenommen, als wir noch von Platz zwei auf vier abgerutscht sind. Sonst hätte ich Meister sagen müssen“, so Glöden lachend. „Jetzt sag ich erstmal: Wir wollen wieder mindestens unter die ersten Vier.“

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