Fußball: Oberliga Westfalen
RW Ahlen zum Saisonauftakt mit Remis gegen Hammer SpVg

Ahlen -

Dank einer ansprechenden Vorstellung hat Rot-Weiß Ahlen der Hammer Spielvereinigung ein Unentschieden abgeknöpft. Das Team von Michael Schrank bewies dabei eine wichtige Fähigkeit.

Sonntag, 12.08.2018, 19:07 Uhr

Mehmet Kara, hier im Zweikampf mit HSV-Rechtsverteidiger Leon Tia, bereitete den 2:2-Ausgleich vor.
Mehmet Kara, hier im Zweikampf mit HSV-Rechtsverteidiger Leon Tia, bereitete den 2:2-Ausgleich vor. Foto: Marc Kreisel

Rot-Weiß Ahlen hat zum Saisonstart eine ansprechende Leistung gezeigt, die für die Zukunft hoffen lässt. Die über weite Strecken gelungene Vorstellung wurde vor 822 Zuschauern mit einem 2:2-Unentschieden gegen die Hammer Spielvereinigung belohnt. Mit etwas mehr Glück wäre auch ein Sieg für die Mannschaft von Michael Schrank drin gewesen.

Der RWA-Trainer hatte für den Saison-Auftakt ein 4-2-3-1-System als taktische Grundausrichtung gewählt. Vor Torwart Tim Oberwahrenbrock postierte sich die aus Sebastian Stroemer, Giuliano Nieddu, Rene Lindner und Justin Perschmann bestehende Viererkette. Davor krempelte der RWA-Coach gegenüber der Vorsaison deutlich stärker um. Marco Fiore und Kim Völkel fungierten als Doppel-Sechs. Sebastian Mützel links, Cihan Yilmaz zentral und Mehmet Kara auf rechts bildeten eine Mittelfeld-Dreierreihe. Im Sturm lauerte Marko Onucka.

Elfmeter bringt HSV die Führung

Sämtliche Protagonisten wählten angesichts sommerlicher Temperaturen von 28 Grad Celsius im Schatten ein eher moderates Tempo. Insgesamt machten die Ahlener - anders als noch in den verkorksten Testspielen gegen Schonnebeck (1:6) und Essen (0:5) – einen stabilen Eindruck. Und sie waren offensiv aktiver als die HSV.

Fußball-Oberliga Westfalen: RW Ahlen – Hammer SpVg 2:2

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In der 23. Minute bot sich den Gastgebern die beste Gelegenheit zur Führung, als Mehmet Kara den mitlaufenden Marko Onucka bediente und dieser den Ball beinahe im Gäste-Gehäuse untergebracht hätte, hätte nicht Marius Kröner kurz vor der Linie gerettet.

Kurz darauf entschärfte zudem Hamms Torwart Jarno Peters die nächste Chance von Cihan Yilmaz (24.), der obendrein in der 38. Minute nach Kara-Zuspiel nur knapp daneben zielte. Umso überraschender, dass es die Gäste waren, die schließlich in Führung gingen. Nach einem Foul von Giuliano Nieddu an Joel Grodowski im Strafraum verwandelte Ralf Schneider den fälligen Elfmeter zum 1:0 (32.). Nieddus Protest, er sei zuvor von Grodowski am Trikot gezerrt worden, ließ Schiedsrichter Tobias Severins nicht gelten.

Platzverweis für Joel Grodowski

Kurz vor dem Pausenpfiff jedoch egalisierten die Rot-Weißen: Eine Flanke von Sebastian Mützel vollstreckte Marko Onucka per Kopf zum 1:1 (45.). Der Ausgleich war in der Folge aber mehr für Hamm als für Ahlen Ansporn. In der 49. Minute parierte RWA-Schlussmann Tim Oberwahrenbrock einen Schuss von Pascal Schmidt aus spitzem Winkel. In der 56. Minute standen diese beiden Akteure wieder im Fokus. Diesmal allerdings blieb die HSV-Offensivkraft Sieger. Knapp vor dem Sechzehner zog Schmidt ab – 1:2 (56.). Kurz darauf war es Oberwahrenbrock, der nach einem Konter über Mike Pihl erneut gegen Pascal Schmidt einen höheren Rückstand verhinderte.

Ab Mitte der zweiten Hälfte waren die Hausherren dann in Überzahl, als Joel Grodowski nach einem Foul an Justin Perschmann auf Höhe der Mittellinie mit Rot vom Platz geschickt wurde. Es dauerte bis zur 78. Minute, ehe die Ahlener den erneuten wie verdienten Ausgleich markierten: Eine Flanke von Mehmet Kara von links nickte Rene Lindner per Kopf zum 2:2 ein.

Dabei blieb es. Einen artistischen Seitfallzieher von Cihan Yilmaz kurz vor Schluss parierte Hamms Keeper Jarno Peters. Für die Ahlener war es ein mehr als verdienter erster Punktgewinn. Obendrein bewies das Team die wichtige Fähigkeit, mit Rückschlägen souverän umzugehen – und darauf die passende Antwort zu finden. Die zwei aufgeholten Rückstände lassen ebenso wie die Gesamtleistung auf eine Fortsetzung des guten Saisonstarts am kommenden Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim FC Brünninghausen hoffen.

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