Muddy-Angel-Lauf 2018
Schlamm drüber

Ahlen -

Es war ein schmutziger Spaß für einen guten Zweck: In einem der schlammigsten Gelände bei Stadtoldendorf im Mammutpark fand am vergangenen Wochenende der Muddy-Angel-Lauf statt.

Freitag, 24.08.2018, 11:46 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.08.2018, 11:46 Uhr
Stellten die Waschmaschinen zu Hause vor eine große Herausforderung: Die Ahlenerinnen stürzten sich beim Muddy-Angel-Lauf hemmungslos in den Matsch und genossen dieses schmutzige Vergnügen sichtlich.
Stellten die Waschmaschinen zu Hause vor eine große Herausforderung: Die Ahlenerinnen stürzten sich beim Muddy-Angel-Lauf hemmungslos in den Matsch und genossen dieses schmutzige Vergnügen sichtlich. Foto: Jörg Toppmöller

Mit dem ganzen Körper stürzten sich dabei die „Matsch-Engel“ hinein in ein Schlammbecken und robbten auf dem Bauch oder auf Knien und Ellbogen unter pinkfarbenen Fahnenbändchen durch. Die Frauen kreischten, stöhnten, lachten laut und ausgelassen, während ihnen der Matsch ins Gesicht spritzte. „Ist das cool hier“, rief Katja Zimmermeier von „Bernds Mädels“. Mit elf weiteren Kolleginnen von der Bäckerei Zimmermeier ging sie an den Start.

Im Gänsemarsch über die Ziellinie

Gabi Toppmöller hatte den Lauf für die Kolleginnen organisiert. Klatschnass und verschlammt liefen diese über einen Lehmhügel, rutschten aus, fielen hin, purzelten übereinander, quiekten vor Vergnügen und halfen sich gegenseitig wieder auf die Beine. Oft vergeblich, der Lehm war viel zu glitschig. Damit auch niemand zu sauber das Ziel erreichte, lauerte in einem Schlammloch gut getarnt der Muddy Angel. Bewaffnet mit mehreren Eimern sorgte sie für die nötigen Schlammpackungen.

Ahlenerinnen beim Muddy-Angel-Lauf 2018

1/21
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Ahlenerinnen beim Muddy-Angel-Lauf 2018 Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller
  • Foto: Jörg Toppmöller

Die rund 12 000 Frauen trugen pinkfarbene Strümpfe, Leggings, Shorts, T-Shirts, viele auch Tüll- oder Baströckchen, Einhornmützen oder Federkränzchen auf dem Kopf und stellten sich dem Schlammlauf. Die Strecke, die aus 15 Hindernissen zum Klettern, Rutschen, Robben und Tauchen bestand, führte rund fünf Kilometer durch ein ehemaliges Übungsgelände der Bundeswehr.

Die Ahlener gingen mit einer bunt gemischten Truppe an den Start. Die jüngste Teilnehmerin war 23, die Älteste 61 Jahre alt. „Wir haben uns gegenseitig über die Hindernisse geholfen. Das hat prima geklappt“, freute sich Gabi Toppmöller. Nach knapp drei Stunden folgte der Zieleinlauf für die Ahlenerinnen.

Wie es sich gehört, gingen sie zusammen im Gänsemarsch über die Ziellinie. „Das war so klasse, das müssen wir unbedingt wieder machen“, befand Katja Zimmermeier. Von der Startgebühr kam ein Euro pro Teilnehmer dem Verein Brustkrebs Deutschland zugute.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5996417?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Werkstattscheune komplett zerstört
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune in voller Ausdehnung in Flammen. Die Einsatzkräfte hatten den Brand aber schnell unter Kontrolle gebracht. Vor und hinter der Scheune standen drei Autos, die erheblich beschädigt wurden (Bild rechts).
Nachrichten-Ticker