Tischtennis
Neuer Anlauf und eine Renaissance bei Eintracht Dolberg

Dolberg -

Mit dem Startschuss in die Spielzeit 2018/2019 Ende August gehen die Tischtennisspieler der Dolberger Eintracht in ihre insgesamt 41. Meisterschaftssaison. So viel Neues auf einmal aber war selten. Gleich alles auf null gestellt hat die erste Mannschaft, die nach einjähriger Kreisliga-Zugehörigkeit in die 1. Kreisklasse zurückkehrt und einen Neubeginn startet.

Samstag, 25.08.2018, 16:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 25.08.2018, 16:00 Uhr
Sebastian Heuwagen verstärkt die zweite Garnitur der Dolberger Eintracht. Er kommt vom Ligarivalen Ahlener SG ins Lambertidorf.
Sebastian Heuwagen verstärkt die zweite Garnitur der Dolberger Eintracht. Er kommt vom Ligarivalen Ahlener SG ins Lambertidorf. Foto: Lars Gummich

Mit dem zum Jahresbeginn vom TSV Jahn Geisleden (Thüringen) zur Eintracht gewechselten Gaston Kruse erhofft sich das Team hierbei neue Impulse. In der nur neun Mannschaften umfassenden 1. Kreisklasse mit Nachbarschaftsduellen gegen den CTTF Beckum und die ambitionierten Walstedder Fortuna sowie dem Derby gegen die Reserve der DJK Vorwärts Ahlen möchte sich das SVE-Team wieder in der Spitzengruppe etablieren und einen Neuanlauf Richtung Kreisliga versuchen.

Auch für die in den zurückliegenden beiden Meisterschaftsrunden nur um den Klassenerhalt kämpfende Reserve werden die Karten neu gemischt, da in den 2. Kreisklassen fortan mit Vierer-Teams gespielt wird. Der Tischtenniskreis folgt so einem Trend, der sich schon zwei Jahre lang in den 3. Kreisklassen positiv etablierte. Gespielt wird das Bundessystem mit zwei Doppeln und acht Einzeln nebst Vier-Punkte-Regelung, wobei jedem Akteur drei Einsätze garantiert sind.

Eine weitestgehend verkürzte Spielzeit sowie eine mögliche gemeinsame Anreise untermauern die Vorzüge dieses Konzepts. Mit Sebastian Heuwagen, der vom Stadtrivalen Ahlener SG kommend künftig für die Eintracht aufschlägt, erfährt der Kader zudem eine gezielte Verstärkung.

So soll in den Duellen gegen die elf Konkurrenten der 2. Kreisklasse, darunter pikante Derbys gegen die Ahlener SG, Westfalia Vorhelm und die DJK Vorwärts Ahlen 3, der Blick wieder nach oben gerichtet werden. Ihre Renaissance erlebt die dritte Mannschaft, die erstmals seit der Saison 1999/2000 wieder aufgeboten wird und zusammen mit acht weiteren Teams in der 3. Kreisklasse an den Start geht. Dass die unterste Spielklasse zumeist mehr als nur den Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb darstellt, beweisen allein schon die zahlreichen Routiniers der Tischtennisszene, die hier um Punkte ringen. Das jeweilige Vierer-Team kann ohne Druck aufspielen und soll zukünftig auch Neu- bzw. Wiedereinsteigern sowie dem Nachwuchs eine Wettkampfplattform bieten. Mit den Auswärtspartien im Raum Lünen sowie in Südkirchen, Ottmarsbocholt und Horneburg wird die „Dritte“ viele Kilometer abspulen müssen.

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