Fußball: Oberliga Westfalen
Zu früh gefreut: Zwei Minuten machen RW Ahlens Ausbeute in Siegen zunichte

Ahlen -

Das sah gut aus. Bei den Sportfreunden Siegen zeigte Rot-Weiß Ahlen eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Am Ende ging das Team trotzdem leer aus. Verantwortlich waren dafür zwei bittere Minuten.

Sonntag, 16.09.2018, 17:53 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 17:53 Uhr
Gefrustet nach dem Abpfiff: Giuliano Nieddu und seine Teamkollegen machten fast alles besser als in der Vorwoche. Allerdings halfen sie einmal mehr bei zwei Gegentoren mit. Das schmälerte die eigentlich gute Vorstellung erheblich.
Gefrustet nach dem Abpfiff: Giuliano Nieddu und seine Teamkollegen machten fast alles besser als in der Vorwoche. Allerdings halfen sie einmal mehr bei zwei Gegentoren mit. Das schmälerte die eigentlich gute Vorstellung erheblich. Foto: Marc Kreisel

Rot-Weiß Ahlen hat nur hauchdünn etwas Zählbares bei den Sportfreunden Siegen verpasst. Die Mannschaft von Interimstrainer Angelo Daut ging trotz starker Leistung nach einer 2:3-Niederlage leer aus.

Gegenüber der gruseligen 1:3-Pleite gegen Schermbeck zeigten die Ahlener eine hundertprozentige Steigerung und sie gaben trotz zahlreicher personeller Ausfälle zunächst den Ton an. Die ersten vier Gelegenheiten gingen alle auf das Konto der Gäste, bei denen Peter Rios jeweils der Initialzünder war. Er schob über die rechte Seite an. An seiner Flanke nach zehn Minuten rauschte Giuliano Nieddu knapp vorbei. Doch schon die nächste Hereingabe fand erfolgreich einen Abnehmer, als Martin Fuhsy im Zentrum den Ball zur 1:0-Führung (14.) über die Linie drückte.

Erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion

Eine erneute Gemeinschaftsproduktion von Rios und Fuhsy bei zwischenzeitlicher Beteiligung von Sebastian Mützel scheiterte in der 23. Minute an SF-Torwart Christoph Thies. Und auch die bereits bewährte Kombination aus Rios (Vorbereiter) und Fuhsy (Vollstrecker) endete in der 34. Minute mit einem Schuss des Mittelstürmers, der knapp über die Latte zischte.

Fußball-Oberliga-Westfalen: Sportfreunde Siegen – RW Ahlen 3:2

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  • Fußball-Oberliga-Westfalen: Sportfreunde Siegen – RW Ahlen 3:2 Foto: Marc Kreisel
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So weit, so gut. Erst in der 37. Minute gelang Siegen überhaupt ein nennenswerter Vorstoß mit einem Schuss von Benedikt Brusch, der Tim Oberwahrenbrock aber nicht vor Probleme stellte. Umso überraschender, dass es zur Pause 1:1 stand. Doch nach einer Flanke von Okay Yildirim stand Ryo Suzuki in der Mitte blank und staubte in der 42. Minute zum Ausgleich ab.

„Das war ein Rückfall in alte Zeiten. Da hätten wir unsere Position nicht verlassen dürfen“, monierte Interimstrainer Angelo Daut, nachdem André Witt das Zentrum frei gemacht hatte.

Kurze Freude über erneute Führung

In Abschnitt zwei war es erneut Yildirim, der RWA-Keeper Oberwahrenbrock mit einem Distanzschuss (60.) zu einer Fußabwehr zwang. Auf der Gegenseite holte der eingewechselte Enes Güney einen Foulelfmeter heraus, den Sebastian Mützel zum 2:1 (77.) verwandelte. Doch die Freude über die erneute Führung währte nur kurz. Quasi im direkten Gegenzug egalisierten die Sportfreunde, weil die Ahlener noch nicht wieder auf Ballhöhe waren, durch Jacob Pistor zum 2:2 (78.). Und nur zwei Minuten darauf nutzten sie einen Fehler von Giuliano Nieddu zum 3:2 (80.) von Masahiro Endo.

Damit nicht genug: Cihan Yilmaz (83.) verpasste nach einer Mützel-Flanke nur knapp per Kopf das Gehäuse. Wenig später entschärfte Tim Oberwahrenbrock einen Konter der Platzherren durch Björn Jost (86.). Und in der Nachspielzeit parierte Christoph Thies eine Chance von André Witt. So blieb es beim aus Ahlener Sicht bitteren 3:2 für Siegen.

Die Ahlener mussten damit unter dem Strich ihrem hohen Tempo und der schwierigen Personallage Tribut zollen. Angelo Daut hatte auch während der Partie bedingt durch einige Wechsel immer wieder Umstellungen vornehmen müssen. „Wir haben leider selbst Unordnung gestiftet, denn nach jedem Wechsel musste ich zusätzlich umstellen“, so Daut. Dennoch: „Wir müssen so routiniert sein, dass wir hier mehr mitnehmen.“

Zu ihrem Oberliga-Debüt kamen derweil Kerem Özgür und Julius Meibeck, die 20 bzw. zwölf Minuten ran durften und ihre Sache ordentlich machten.

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