Fußball-Kreisliga A Beckum: der 7. Spieltag
Balsam für die Seele: Vorwärts Ahlen holt gegen ASK endlich den ersten Sieg

Ahlen -

Es geht doch: Nach sechs Spieltagen durften sich die Fußballer von Vorwärts Ahlen endlich über ihre ersten drei Punkte freuen. Die Elf von Übungsleiter Wolfgang Holtz besiegte den Stadtrivalen ASK Ahlen mit 2:0 (0:0) und hat mit einer überzeugenden Vorstellung die miserablen Ergebnisse aus den Vorwochen – vier Niederlagen und ein Remis in Folge – vergessen gemacht.

Sonntag, 16.09.2018, 19:52 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 19:52 Uhr
Du kommst hier nicht zum flanken! Vorwärts Ahlens Björn Weber, der spätere Vorlagengeber zum 1:0, wirft sich in einen Schuss von ASK Ahlens Emre Kurt. Am Ende hatte die DJK endlich ihren ersten Saisonsieg eingefahren.
Du kommst hier nicht zum flanken! Vorwärts Ahlens Björn Weber, der spätere Vorlagengeber zum 1:0, wirft sich in einen Schuss von ASK Ahlens Emre Kurt. Am Ende hatte die DJK endlich ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Foto: Lars Gummich

„Das war Balsam für die Seele“, war DJK-Coach Holtz nach dem Schlusspfiff erleichtert. Sein Gegenüber ASK-Trainer Serkan Aldemir haderte unterdessen mit der aus seiner Sicht schlechten Leistung des Unparteiischen. „Wenn der Schiedsrichter in den strittigen Situationen anders entscheidet, läuft das Spiel ganz anders“, meinte der Coach des Aufsteigers, der ein Unentschieden als gerecht eingestuft hätte.

Konkret ging es dem Übungsleiter um eine Szene in der Mitte des ersten Durchgangs, als Hasan Keskin auf das Tor der Gastgeber zulief und unsanft von David Tilch zu Boden gerissen wurde. „Das war für mich eine klare Rote Karte, aber der Schiedsrichter hat nur Gelb gezückt“, sagte Aldemir etwas verärgert. Holtz, der nach der Partie mit dem Unparteiischen gesprochen hatte, entgegnete dazu, dass das keine Notbremse gewesen sei. „Benjamin Türkoglu war noch in der Nähe“, bemerkte der Vorwärts-Coach.

Fußball-Kreisliga A Beckum: Vorwärts Ahlen – ASK Ahlen 2:0

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  • Fußball-Kreisliga A Beckum: Vorwärts Ahlen – ASK Ahlen 2:0 Foto: Lars Gummich
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„ASK kann sich glücklich schätzen, dass wir unsere fünf glasklaren Chancen in der ersten Halbzeit kläglich vergeben haben“, haderte Holtz aber auch mal wieder mit dem altbekannten Problem seiner Akteure beim Torabschluss. „Eigentlich hätten wir zur Pause schon 3:0 führen müssen.“ Allerdings vergaben dreimal Stefanos Dontsis und je einmal Fabrizio Nieddu und Sebastian Aksan die aussichtsreichen Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel gestalteten beide Teams die Partie offener – Tore blieben bis zur Schlussphase allerdings Mangelware. Dem Aufsteiger blieb ein Strafstoß verwehrt. „Hasan Keskin wird ganz klar gefoult. Ich weiß nicht, warum der Schiedsrichter das nicht gepfiffen hat“, schüttelte Aldemir nur mit dem Kopf.

Das erste Tor des Tages fiel dann auf der Gegenseite: Björn Weber schlug einen Freistoß perfekt in den Strafraum, wo Benjamin Türkoglu lauerte und „wunderschön“ (Holtz) mit dem Kopf vollendete (80.). Nachdem Alexander Klockenbusch und Sebastian Aksan die Vorentscheidung im Anschluss vergeben hatten, besorgte Türkoglu per Strafstoß – vorausgegangen war ein Handspiel von ASK-Akteur Ahmet Taser, der dadurch die Ampelkarte sah – das 2:0 (90.) und damit den ersten Sieg für Vorwärts.

„Wir müssen mit den Entscheidungen des Schiedsrichters leben. Wir haken das jetzt ab und nächste Woche geht es weiter“, sagte Aldemir, dessen Team auf Platz sechs abrutschte, abschließend. Vorwärts rangiert nun auf Platz 13.

Vorwärts: Splett – Kocak, Hahne, Tilch, Weber, Aksan, Tarambus Kas, Dontsis, Ortmann, Türkoglu, Nieddu

ASK: Karali – Taser, Keskin, Sönmez, Okan, Gemec, Kurt, E. Bak, S. Bak, Ece, Kalay

Westfalia Vorhelm – SV Benteler 2:2

Die Elf von Trainer Oliver Glöden verspielte eine 1:0-Führung und kam am Ende gegen den Vorletzten nicht über ein enttäuschendes Remis hinaus. Julian Müller brachte die Gastgeber auf die vermeintliche Siegerspur (27.), aber Benteler drehte die Partie durch Lukas Kaschel (48.) und Tobias Helmschrott (66.). Lennart Pörschke egalisierte kurz darauf zum 2:2 (73.), doch zu mehr reichte es für den Tabellenachten nicht mehr. „Wir haben heute zwei Punkte verschenkt“, gab Glöden nach der Partie unumwunden zu.

SC Roland II – RW Vellern 3:3

Die Hausherren wähnten die drei Punkte schon in Sicherheit, doch mit dem Schlusspfiff ließ Vellerns Sascha Plachetka die Gäste mit seinem Treffer zum Last-Minute-Ausgleich doch noch jubeln (90.+4). Zuvor hatten Felix Lukas (8.) sowie zweimal Patrick Oechtering (26., 59.) für Rolands Zweitvertretung getroffen. Florian Gödde erzielte das zwischenzeitliche 1:1 (17.), der weitere Treffer der Gäste gelang Kevin Moya-Alcaide (61.). Vellern bleibt durch das Remis weiterhin ungeschlagener Tabellenzweiter. Roland ist nun Fünfter.

Germania Lette – Fort. Walstedde 1:4

Einer schwachen ersten Halbzeit folgte ein besserer zweiter Durchgang – und die Walstedder durften ihren dritten Sieg in Serie feiern. Matchwinner war laut Trainer Eddy Chart Keeper Andreas Averhage, der ein überragendes Spiel ablieferte und sein Team vor einem höheren Rückstand bewahrte. Lette ging durch Dennis Brinkhaus in Führung (40.), verpasste es aber, weitere Tore nachzulegen. Nach der Pause drehten die Fortunen durch Thorsten Ernst (50., 61.), Robin Vinnenberg (57.) und Marcel Brillowski (89.) die Partie.

SuS Enniger – Aramäer Ahlen 2:2

„Das war kein Leckerbissen heute“, gestand Aramäer-Coach Christian Maschinski nach dem Unentschieden beim Tabellennachbarn. Die Gäste kamen zwar besser ins Match und gingen durch einen schönen Treffer von Dennis Jeball auch in Führung (5.), doch die Gastgeber nutzten einen Fehler im Aufbauspiel, um einen Strafstoß zu erzwingen. Dennis Rinke verwandelte sicher für Enniger und sorgte so für den 1:1-Pausenstand (30.). Sein Teamkollege Louis Joselin Diehl besorgte den zweiten Treffer für den Tabellenzehnten (65.), ehe Mustan Mutlu egalisierte (74.). „Beide Teams hatten heute nicht ihren besten Tag erwischt. Das Ergebnis geht so in Ordnung“, sagte Maschinski. Ärgerlich für die Ahlener waren allerdings drei Verletzungen und eine völlig unnötige Ampelkarte für Robert Cicek (90.+1).

TuS Wadersloh – SpVg Oelde 0:0

In der Vorwoche hatten die Oelder die Ahlener SG noch mit 10:1 abgeschossen. Beim Tabellensiebten verpasste es der Tabellenwölfte allerdings, ein Tor zu erzielen. Wadersloh trat offensiv ebenfalls nicht erfolgreich in Erscheinung, sodass beide Mannschaften sich mit einem torlosen Remis begnügen mussten.

Ahlener SG – Westf. Liesborn Nichtantritt Heim

Schon am Donnerstag hatte ASG-Übungsleiter Peter Kriesche große personelle Sorgen zu beklagen. Die Lage verbesserte sich für das Schlusslicht aber nicht mehr, sondern wurde nur noch schlimmer. Die Folge: Der Nichtantritt der Gastgeber. „Wir hatten zu viele Verletzte heute und haben deswegen das Spiel abgesagt“, erklärte Kriesche. „Es hätte keinen Sinn gemacht, mit acht Spielern aus den alten Herren anzutreten“, so der Coach, dem nur sechs Akteure zur Verfügung standen. Kriesche hofft, dass sich das Lazarett in den nächsten Tagen wieder lichtet.

SV Neubeckum – Germ. Stromberg 6:0

Nach der 0:3-Pleite im Spitzenspiel in der Vorwoche sind die Neubeckumer zurück in der Spur. Gegen die Stromberger, die ihre vierte Niederlage in Folge hinnehmen mussten und mittlerweile auf den 14. Platz abgerutscht sind, feierten die Gastgeber ein wahres Schützenfest. Berkay Sahin (1., 13.), Luis Einhoff (37.) sowie dreimal Liam Barth (50., 55., 75.) besorgten die Treffer zum Kantersieg. Für den SV Neubeckum war es der vierte Sieg in der sechsten Partie.

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