Kreisliga A Beckum: Vorschau auf den 8. Spieltag
Geschwächter ASK Ahlen erwartet Westfalia Vorhelm

Ahlen -

Die Partie als „Not gegen Elend“ zu betiteln, würde dann doch zu weit gehen. Eine gewisse personelle Not hat sich bei ASK Ahlen aber vor dem Derby gegen Westfalia Vorhelm breit gemacht. Weil ein Akteur heiratet, fehlen am Sonntag gleich sieben Spieler. Die Gäste aus Vorhelm dagegen waren zuletzt nicht in der Form, die sich Trainer Oliver Glöden wünscht.

Samstag, 22.09.2018, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 22.09.2018, 15:00 Uhr
Zurück zu altem Glanz wollen Patrick Lökes, Davin Wöstmann, Robin Strob (v.l.) und die TuS Westfalia bei ASK.
Zurück zu altem Glanz wollen Patrick Lökes, Davin Wöstmann, Robin Strob (v.l.) und die TuS Westfalia bei ASK. Foto: Lars Gummich

Das 2:2-Unentschieden gegen den SV Benteler in der Vorwoche war für Vorhelms-Übungsleiter Oliver Glöden ein mehr als enttäuschendes Resultat. Zwei Punkte hatte sein Team nach einer Führung gegen den Tabellenvorletzten verschenkt und es damit verpasst, nach drei Pflichtspielen ohne Erfolg endlich mal wieder siegreich vom Platz zu gehen. Deswegen äußert der Trainer vor der anstehenden Aufgabe bei Aufsteiger ASK Ahlen am Sonntag nun einen Wunsch: „Ich hoffe, dass sich meine Mannschaft deutlich steigert und in die alte Form zurückfindet.“

Gemeint ist damit nicht etwa der Saisonstart, wo Vorhelms Fußballer am ersten und dritten Spieltag ihre beiden bis jetzt einzigen Siege holten. Vielmehr spricht der Coach von der zurückliegenden Spielzeit. „Wir müssen an die Phasen anknüpfen, in denen wir guten Fußball gespielt haben“, erklärt Glöden. Gefordert seien dabei auch seine Leistungsträger. „Die können so ein Spiel alleine entscheiden, müssen das aber auch mal zeigen“, verlangt der Übungsleiter.

Der Westfalia-Trainer hat großen Respekt vor dem nächsten Gegner, der nach der 0:2-Niederlage gegen Vorwärts Ahlen zurzeit auf dem sechsten Tabellenplatz rangiert: „ASK hat eine spielstarke Truppe.“

Das würde Serkan Aldemir, Trainer bei den gastgebenden Ahlenern, normalerweise sofort unterschreiben. Allerdings plagen den amtierenden Meister der Kreisliga B zurzeit große personelle Sorgen. „Einer unserer Akteure heiratet am Wochenende. Da fallen dann auf einmal sieben Stammspieler weg“, offenbart Aldemir, der die Partie am liebsten verschoben hätte. „Vorhelm hat leider nicht zugestimmt, das Spiel umzulegen. Die hätten sonst Probleme gehabt, eine Mannschaft aufzubieten“, zeigt der ASK-Coach Verständnis.

Trotz der Ausnahmesituation gibt sich Aldemir vor dem Duell mit der „gestandenen Kreisliga-A-Truppe“ aus dem Wibbeltdorf aber gewohnt kämpferisch. „Auch, wenn wir nur mit elf Spielern auflaufen, werden wir alles geben. Ich vertraue den Jungs zu 100 Prozent“, bemerkt er. Sein Team werde offensiven Fußball spielen, um drei Punkte zu holen. „Wir kennen unsere Stärken und wollen trotz der schwierigen Situation gewinnen“, kündigt er an.

Auf Seiten von ASK werden Samet Maskar, Emre Kurt, Hasan Keskin, Burak Karali, Sinan Buran, Ramazan Tunc und Engin Bak fehlen. Bei Vorhelm fallen Jörn Papenfort, Steffen Lohmann, Simon Brehe und wahrscheinlich Philipp Kaldewei aus. Dafür kann Glöden wieder auf Christian Schmidt und Jan-Hendrik Schmitz zurückgreifen.

Sonntag, 13 Uhr, Sportpark Nord

Germania Stromberg – Ahlener SG

Immer noch weilt die Ahlener SG punktlos und mit einem miserablen Torverhältnis von 3:40 Toren auf dem letzten Platz in der Kreisliga A. Zuletzt konnte Übungsleiter Peter Kriesche verletzungsbedingt noch nicht einmal eine Mannschaft aufbieten – das Spiel gegen Spitzenreiter Liesborn musste wie berichtet kampflos abgesagt werden. Am Sonntag wollen die ASG-Kicker aber nun die ersten Punkte einfahren. Dass das gegen Stromberg keine Unmöglichkeit ist, zeigt sich schon an der derzeitigen Situation der Gastgeber, die die letzten vier Spiele allesamt verloren haben und somit als Drittletzter in Schlagdistanz zu den Ahlenern sind.

Sonntag, 15 Uhr, Stromberg

Aramäer Ahlen – Vorwärts Ahlen

In einem Ahlener Derby steckt immer Brisanz – vor allem dann, wenn beide Teams (wieder) gut drauf sind: Die gastgebenden Aramäer-Fußballer sind als Tabellenzehnter seit vier Pflichtspielen ungeschlagen und wollen gegen den Stadtrivalen Vorwärts (13.) den nächsten Sieg einfahren. Aber auch die Gäste sind nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche zurück in der Spur und wollen weitere Erfolge folgen lassen. „Das wird eine harte Nuss für uns. Vorwärts ist eine gute Truppe und ein schwerer Gegner“, meint Aramäer-Trainer Christian Maschinski zu der Partie. „Wir müssen voll da sein und an unsere Grenzen gehen, dann können wir gewinnen.“

Personell sieht es bei den Gastgebern nicht so rosig aus. Neben dem gesperrten Robert Cicek wird Philip Erlei (Schulterverletzung) länger ausfallen. Zudem stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Merter Erduvan, Lucas Tulgay und Recep Tas. „Das ist schon verrückt, wie schnell das gehen kann“, äußert sich Maschinski zu seiner derzeitigen Personalsituation. In der Vorwoche hatte der Coach noch fast alle Akteure an Bord.

Sonntag, 15 Uhr, Sportpark Nord

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