Fußball: Oberliga Westfalen
Vorne zu harmlos: RW Ahlen verliert auch beim 1. FC Gievenbeck

Ahlen -

Rot-Weiß Ahlens Talfahrt setzt sich fort. Auch beim 1. FC Gievenbeck unterlag der Oberligist, weil er offensiv zu wenig Durchschlagskraft entwickelte. Und weil die Elf von Angelo Daut erneut bei den Gegentoren kräftig mithalf.

Sonntag, 07.10.2018, 17:24 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.10.2018, 17:24 Uhr
Vergeblich bemühten sich Enes Güney (Mitte) und RWA in Gievenbeck.
Vergeblich bemühten sich Enes Güney (Mitte) und RWA in Gievenbeck. Foto: Marc Kreisel

Es kommt immer dicker für Rot-Weiß Ahlen. Die Mannschaft von Interimstrainer Angelo Daut unterlag auch beim 1. FC Gievenbeck mit 1:3 und ist damit seit nunmehr seit sechs Spielen sieglos.

Zwar mühte sich das Team redlich, über die Außen zu spielen. Häufig aber fehlte ihm die Präzision. Angelo Daut setzte diesmal Mehmet Kara zentral ein und bot Enes Güney auf der linken, Marko Onucka auf der rechten Seite auf. Zudem wirbelte mit Martin Fuhsy und Cihan Yilmaz eine Doppelspitze. Zumindest sollte sie wirbeln.

45 Minuten liegt die Offensive brach

Die gesamte Offensive aber trat in Durchgang eins viel zu selten in Erscheinung. Die einzige Chance der ersten Hälfte bot sich nach 35 Minuten, als die Ahlener womöglich einen Handelfmeter zugesprochen bekommen hätten müssen. Der aber blieb ihnen verwehrt, so dass die Situation ausgespielt wurde und der Schuss von Martin Fuhsy noch von FCG-Torwart Nico Eschhaus entschärft werden konnte.

Fußball-Oberliga-Westfalen: 1. FC Gievenbeck – RW Ahlen

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Auf der anderen Seite hatten die Rot-Weißen bereits wenige Sekunden nach Anpfiff Glück, als ihrer Viererkette – diesmal mit Philipp Grodowski neben Rene Lindner in der Innenverteidigung – erstmals ausgehebelt wurde. Sebastian Mützel bewahrte seine Farben jedoch mit einer beherzten Grätsche gegen Tristan Niemann vor einem möglichen Blitzrückstand.

Eschhaus in Topform

Nach der Pause nahm die Begegnung an Fahrt auf. Gievenbecks Torwart Nico Eschhaus zeichnete sich nun gleich mehrfach aus – bei einer Doppelchance gegen Cihan Yilmaz (58.) und einem Drehschuss von Martin Fuhsy (67.). Besser machten es in der 68. Minute die Hausherren, die einen schnellen Konter fuhren. Philipp Grodowski schaffte es nicht, Christian Keil am Abspiel zu hindern, das Fabian Gerick aufgriff und zum 1:0 nutzte.

Die Ahlener antworteten darauf mit einem Kopfball von Cihan Yilmaz (71.), den Felix Krasenbrink noch irgendwie mit dem Rücken entschärfte, nachdem Keeper Nico Eschhaus bereits geschlagen war. Erneut mehr Durchschlagskraft aber hatte Gievenbeck. Nach einem Konter über rechts flankte Fabian Gerick in den Strafraum wo Christian Keil lauerte und RWA-Torhüter Bernd Schipmann zum 2:0 (76.) überlistete.

Erst zu spät erfolgreich

Das 3:0 (78.) entstand kurz darauf einmal mehr mit freundlicher Mithilfe der Ahlener. Philipp Grodowskis schlampiges Rückspiel zum Torwart fing Fabian Gerick ab und vollendete. RWA aber bäumte sich nochmals auf und verkürzte per Distanzschuss von Marko Onucka auf 1:3 (87.). Zudem traf Onucka wenig später auch noch den Innenpfosten.

Gleichwohl war die Niederlage nicht unverdient. „Das Ergebnis ist ein Witz. Wir investieren sehr viel und stehen wieder mit leeren Händen da. Das ist auf Dauer mega unbefriedigend. Gievenbeck hatte einen sehr guten Torwart und hat seine Konter sehr gut ausgespielt. Wir haben insgesamt nicht viel falsch gemacht, aber unser Problem bleibt, dass uns vorne die letzte Konsequenz fehlt“, resümierte Angelo Daut.

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