Fußball: Oberliga Westfalen
Gelungenes Britscho-Debüt: RW Ahlen holt Remis gegen Westfalia Rhynern

Ahlen -

Christian Britscho hat bei seinem Debüt als Trainer von RW Ahlen gleich einen Punkt geholt. Gegen Westfalia Rhynern gelang es seinem Team, einen Rückstand aufzuholen.

Donnerstag, 18.10.2018, 15:26 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 21:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 18.10.2018, 15:26 Uhr
Mehmet Kara und RW Ahlen kamen gegen Westfalia Rhynern zu einem verdienten 2:2-Unentschieden. Defensiv blieben sie allerdings anfällig.
Mehmet Kara und RW Ahlen kamen gegen Westfalia Rhynern zu einem verdienten 2:2-Unentschieden. Defensiv blieben sie allerdings anfällig. Foto: Marc Kreisel

Sein erster Auftritt im Wersestadion und schon hatte es Christian Britscho die Stimme verschlagen. „Sie war schon zur Halbzeit weg“, bekannte RW Ahlens neuer Trainer, der einen gelungenen Einstand gab. Zum Debüt gleich unter Flutlicht. Und trotz sieben siegloser Spiele am Stück und trotz eines in der Tabelle mit Rang drei deutlich besser postierten Gegners gelang ein respektables 2:2-Remis gegen Westfalia Rhynern.

Für echte Veränderungen waren die zwei Tage, die Christian Britscho seit seinem Amtsantritt als Trainer von RW Ahlen blieben, zu knapp bemessen. Dass die Stabilisierung der Defensive in den kommenden Wochen oberste Priorität genießen wird, zeigte sich auch gegen Rhynern. Schließlich gerieten die Ahlener zwischenzeitlich einmal mehr mit 0:2 in Rückstand. Diesmal allerdings antworteten sie darauf mit Wucht und kamen noch zu einem verdienten Punktgewinn.

Früher Schock – frühes Glück

Bereits nach acht Minuten schien die Partie allerdings schlecht loszugehen, als Lennard Kleine nach einer Flanke zum vermeintlichen 0:1 einköpfte. Doch dem Treffer verwehrte Schiedsrichter Denis Magne die Anerkennung wegen Stoßens des Gäste-Spielers.

Fußball-Oberliga Westfalen: RW Ahlen – Westfalia Rhynern

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Also vorerst keine Delle im Lack der Ahlener, die die Begegnung weitgehend ausgeglichen gestalteten. Wobei die Westfalia dennoch leichte Vorteile hatte, weil sie etwas zielstrebiger wirkte.

Doch die Versuche von Lucas Arenz (22.) und Hakan Sezer (37.) landeten in den Armen von RWA-Torwart Bernd Schipmann und neben dem Gehäuse. Die einzige Gelegenheit der Rot-Weißen entsprang einer Direktabnahme von Sebastian Mützel (24.), der eine Flanke von Justin Perschmann aufs Tor drückte. Kurz vor der Pause dann der Rückschlag: Nach einer Hereingabe von Salvatore Gambino hatte Hakan Sezer Zeit und Raum, nahm fein Maß und zirkelte den Ball an Schipmann vorbei zum 0:1 (42.) in die Maschen.

Die Stimme leidet

Kurz nach Wiederanpfiff setzte es dann den nächsten Tiefschlag, als abermals Hakan Sezer einen Abpraller von Philipp Grodowski zum 0:2 (48.) nutzte. Darauf antworteten die Gastgeber aber zügig. Knapp eine Stunde war absolviert, da leiteten Mehmet Kara und Justin Perschmann den Anschlusstreffer ein, den Sebastian Mützel unter großem Jubel zum 1:2 (59.) erzielte. Nur sechs Minuten später gelang Marko Onucka sogar das 2:2 (65.) nach Vorarbeit des extrem grellen Sebastian Mützel.

Doch zu weiteren Chancen kam es erst mal nicht. Erst in der Nachspielzeit schien es auf ein trauriges Finale hinzulaufen. Doch weil Lennard Kleine einen indirekten Freistoß direkt verwandelte, fand der Treffer keine Anerkennung. Zudem sah Tim Neumann nach einem Foul an Justin Perschmann noch Gelb-Rot. Dabei blieb es. Alles andere hätte Britschos Stimmbändern wohl den Rest gegeben.

RWA: Schipmann – Rios, Nieddu, Lindner, Perschmann – Fiore, Grodowski – Mützel (85. Güney), Yilmaz (82. Fuhsy), Kara – Onucka

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