Fußball: Oberliga Westfalen
Leuchtende Augen: RW Ahlen bricht beim ASC 09 Dortmund den Bann

Ahlen -

Was für ein Befreiungsschlag. RW Ahlen hat sich nach acht sieglosen Spielen am Stück den Frust von der Seele geschossen. Leidtragender war der ASC 09 Dortmund, der von einem Spieler quasi im Alleingang erledigt wurde.

Sonntag, 21.10.2018, 19:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 18:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 21.10.2018, 19:26 Uhr
Jubeltraube à la Rot-Weiß Ahlen: Ausnahmsweise lässt sich hier nicht Dreifachtorschütze Marko Onucka feiern, sondern Giuliano Nieddu (Mitte) wird von Rene Lindner (l.) und Marco Fiore (hinten) für sein 3:0 gefeiert.
Jubeltraube à la Rot-Weiß Ahlen: Ausnahmsweise lässt sich hier nicht Dreifachtorschütze Marko Onucka feiern, sondern Giuliano Nieddu (Mitte) wird von Rene Lindner (l.) und Marco Fiore (hinten) für sein 3:0 gefeiert. Foto: Marc Kreisel

Nach acht vergeblichen Anläufen hat Rot-Weiß Ahlen gestern mal wieder ein Erfolgserlebnis verbucht. Wie schon beim 3:2 gegen den FC Brünninghausen war der Schauplatz erneut Dortmund. Beim glatten 4:0-Triumph war diesmal der ASC 09 Dortmund ein angenehmer Gastgeber.

„Wer gesehen hat, wie die Augen der Jungs nach dem Abpfiff geleuchtet haben, der weiß, was ihnen dieser Moment bedeutet“, sagte Trainer Christian Britscho . In dessen zweitem Spiel als Cheftrainer waren die Ahlener zunächst allerdings nicht tonangebend. Aplerbeck gehörte die erste halbe Stunde. Echte Torchancen erspielten sich die Hausherren in dieser Phase aber nicht. „Erst als wir danach höher und offensiver verteidigt haben, hatten wir mehr Zugriff auf den Gegner“, registrierte Christian Britscho.

Dreifacher Torschütze

Dessen Team profitierte in der Folge gleich doppelt von energischen Ballgewinnen im Mittelfeld, die zu zwei Treffern binnen zwei Minuten führten. In der 37. Minute bediente Philipp Grodowski seinen Teamkollegen Mehmet Kara, der wiederum eine Flanke mustergültig für Marko Onucka servierte – und der traf per Kopf zum 1:0. Kurz darauf waren wieder dieselben Protagonisten beteiligt: Per Steilpass schickte Grodowski Stürmer Onucka auf die Reise und der verlud ASC-Torwart Jan Held zum 2:0 (39.).

Fußball-Oberliga: Aplerbecker SC Dortmund - RW Ahlen

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Damit waren die Ahlener endgültig obenauf. Aplerbeck blieb auch nach dem Wechsel einfallslos, Rot-Weiß dagegen konzentriert und stabil im Auftreten. Nach einer Stunde hätte der Auswärtssieg bereits deutliche Formen annehmen können, doch der Versuch von Cihan Yilmaz (62.) nach Zuspiel von Marko Onucka konnte noch von Jan-Patrick Friedrich geklärt werden.

„Ich hätte dir auch mal einen gegönnt“, flachste Onucka. Er selbst sollte sich bald noch einen Nachschlag gönnen. Zuvor aber hämmerte Giuliano Nieddu den Ball nach einer Flanke von Justin Perschmann unbedrängt zum 3:0 (65.) in den Winkel. Zehn Minuten später war dann RWA-Angreifer Marko Onucka einmal mehr zur Stelle und markierte nach erneuter Vorarbeit von Philipp Grodowski und Cihan Yilmaz das 4:0 (75.).

Ein Brustlöser?

„Das haben wir uns aber auch mal verdient. Das war jetzt hoffentlich ein Brustlöser für uns“, hielt Marko Onucka fest. „Wichtig war aber auch, dass wir die Null gehalten haben“, resümierte Sebastian Mützel.

Damit traf er genau den Nerv. „In den letzten sieben, acht Minuten haben wir nicht mehr alles investiert, um die Null zu halten. Da werde ich direkt den Finger in die Wunde legen. Wir müssen eine noch bessere Balance finden zwischen Defensive und Offensive“, konstatierte Britscho. Fürs Erste aber war er angetan. „Die Qualität der Mannschaft ist aufgeblitzt“, so der RWA-Coach.

– RW Ahlen: Schipmann – Rios, Nieddu, Lindner, Perschmann – Fiore (81. Völkel), Grodowski – Mützel, Yilmaz, Kara (86. Güney) – Onucka (81. Fuhsy)

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